Zum Hauptinhalt springen
Menü

Cæcilie Norby

Die dänische Jazzsängerin wurde als eine der ersten skandinavischen Künstlerinnen bei Blue Note Records unter Vertrag genommen. Sie stammt aus einer musikalischen Familie und begann ihre musikalische Karriere in der 1980er Jahren als Mitglied der Rockbands "Frontline" und "One Two", bevor sie sich dem Jazz widmete. Norby ist bekannt für ihre vielseitige Stimme und der Fähigkeit, Jazz mit Elementen aus Pop, Klassik und skandinavischer Folklore zu verbinden. Im Laufe ihrer Karriere hat sie mit zahlreichen namhaften Musikern wie Lars Danielsson, Bugge Wesseltoft und Kurt Elling zusammengearbeitet. Caecile Norby gilt als eine der führenden Stimmen des europäischen Jazz und wird besonders für ihre musikalische Tiefe und Ausdruckskraft geschätzt.

Veröffentlichungen

Fantastische Frauen
Various Artists - Fantastische FrauenCD / digital Julia Hülsmann & Rebekka Bakken, Anna Gréta, Solveig Slettahjell, Céline Bonacina, Ida Sand, Cæcilie Norby, Viktoria Tolstoy, Johanna Summer, Rigmor Gustafsson, Terri Lyne Carrington, Rita Marcotulli, Nesrine, Youn Sun Nah, Janne Mark, Kadri Voorand, Laila Biali Musik ist weiblich. War es immer schon. Viva la musica. Die Musik. La musique. Im Jazz? Im 20. Jahrhundert ein Leben noch im Schatten. Lil Hardin schrieb Kompositionen wie „Struttin‘ With Some Barbecue“, doch ihr Mann Louis Armstrong wurde damit bekannt: „Ich stand am Fuß der Leiter, hielt sie fest und sah ihn nach oben klettern“, resümierte sie später ihre Rolle. Mittlerwei-le bewegt sich etwas. Die Dinge verändern sich. Im Jazz ist das weibliche Element heute schon lange nicht mehr nur auf „Sängerin mit Band“ ausgelegt. Frauen spielen selbstverständlich E-Gitarre, Bass, Schlagzeug und Trompete, und Musikerinnen wie Terri Lyne Carrington fungieren als Role Models. „Fantastische Frauen“ stellt eine Auswahl starker weiblicher Stimmen vor, die ihren Weg zusammen mit ACT gehen oder zumindest ein Stück des Weges gegangen sind. Manche kamen jung und zu Beginn ihrer Karriere, manche waren schon arriviert und etabliert: Die Berliner Pianistin und Komponistin Julia Hülsmann veröffentlichte zu Beginn der 2000er Jahre drei Alben für ACT und zeigte, wie großartig ihr Umgang mit Sprache ist und wie makel-los ihre Gedichtvertonungen sind. „Same Girl“ ist ihre Bearbei-tung von Randy Newmans Song, kongenial umgesetzt mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken auf dem Album „Scattering Poems“ (2003).Ganz neu in die ACT Familie aufgenommen ist die isländische Pianistin und Sängerin Anna Gréta, die schlicht und fast schon spröde ihre Beobachtungen von Nachtschwalben am Polarhim-mel vertonte. Skandinavische Sängerinnen nehmen im Portfolio des Labels einen großen Teil ein, etliche davon sind treue Seelen, die seit vielen Jahren Alben auf den Markt bringen: Viktoria Tolstoy bringt es auf insgesamt acht Alben, „Shining On You“ ist zwar nicht vom aktuellsten, aber die Komposition vom wohl be-deutendsten schwedischen Jazzmusiker der letzten 20 Jahre, dem Pianisten Esbjörn Svensson, wird schnell zum Ohrwurm. Die Norwegerin Solveig Slettahjell, Ida Sand (als Sängerin und Pianistin) und Rigmor Gustafsson, beide aus Schweden, sowie die Dänin Cæcilie Norby sind ebenfalls lange dabei und weit mehr als nur Sängerinnen, da sie seit vielen Jahren ihre Musik selber schreiben, texten, arrangieren und ihre eigenen Bands leiten. Die Dänin Janne Mark, zwar ebenfalls Sängerin, nimmt einen ganz besonderen Platz ein, da sie einen interessanten Weg zwischen Folk, Kirchenlied und Jazz gefunden hat. Kadri Voorand aus Estland ist viel mehr als nur Sängerin, hinter ihren aberwitzigen Gesangskünsten und ihrem klugen Umgang mit Effektgeräten geht oft unter, wie hervorragend sie auch als Pianistin ist – und als Texterin und Komponistin. „I’m Not in Love“ ist ebenso betörend wie verstörend. Die Südkoreanerin Youn Sun Nah, die die Liebe zum französischen Chanson nach Europa und zum Jazz gebracht hat, hat furiose Aufnahmen gemacht, „Momento Magico“ mit dem Gitarristen Ulf Wakenius ist atemberaubend virtuos und lässt den Zuhörer atemlos zurück. Nesrines Musik ist vielfältig und bunt. Cello und Stimme mit arabischen Wurzeln und mediterranem Soul. Nordafrika und Südeuropa werden vereint. Die Kanadierin Laila Biali vereint an Klavier und Stimme alles, was es zu gutem Singer-Songwriting braucht. Céline Bonacina nimmt eine Sonderrolle ein, viele namhafte Baritonsaxophonistinnen gibt es immer noch nicht, und die, die eigene interessante Bandprojekte leiten, noch weniger. Die Französin macht ihr ganz eigenen Ding. Dasselbe lässt sich über die Pianistin Johanna Summer sagen, die sich Robert Schumanns „Kinderszenen“ und „Album für die Jugend“ als Ausgangspunkt für freie Improvisationen gewählt hat und damit für viel Furore gesorgt hat. Für die italienische Pianistin Rita Marcotulli ist die Kraft der Melodie treibende Kraft – ihr Album mit dem Akkordeonisten Luciano Biondini ist traumwandlerisch. Die Schlagzeugerin Terri Lyne Carrington spielte schon mit allen Jazzgrößen, mit Wayne Shorter, Komponist des Klassikers „Witch Hunt“, teilte sie schon als Twen die Bühne. „Fantastische Frauen“ trägt den Titel zurecht, denn Musik ist weiblich, und Jazz ist es ebenso. Dass das inzwischen anerkannt und wertgeschätzt wird, ist ein großer Schritt. Dass es irgendwann nur noch um die Musik geht, egal ob von männlichen, weiblichen oder diversen Künstlern geschaffen und präsentiert, wäre die nächste große Etappe.Credits: Curated by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

12,90 €*
Christmas in the Spirit of Jazz
Various Artists - Christmas in the Spirit of JazzCD / digitalSo unterschiedlich wie Weinachten gefeiert wird, kann auch Weihnachtsmusik klingen. Nils Landgrens „Christmas With My Friends“ ist seit nunmehr 15 Jahren aus der Adventszeit nicht mehr wegzudenken, doch er ist lange nicht der Einzige. Viele weitere ACT Künstler.innen haben ihre ganz eigenen Weihnachtsklänge erschaffen: Von den stillen und ruhigen Tönen Bugge Wesseltofts, über Tore Brunborgs „Nordic Christmas“, Musik von Laila Biali oder den Echoes of Swing bis hin zum jungem Sound der Jazzrausch Bigband. Sie alle und viele mehr kommen zusammen auf “Christmas in the Spirit of Jazz“, der ACT Weihnachtssoundtrack 2021. Rückgrat dieser Weihnachtscompilation sind ausgewählte Titel aus allen acht „Christmas With My Friends“-Alben. Mit „Coming‘ Home for Christmas“ macht Nils Landgren den Anfang. Im Laufe der insgesamt 18 Stücke der Zusammen-stellung treten dann weitere Solisten seines Ensembles hervor: Jessica Pilnäs, Johan Norberg und Jonas Knutson mit dem swingenden Klassiker „Sleigh Ride“, Sharon Dyall mit ihrer bluesgetränkten Stimme auf dem lebensfrohen „Just Another Christmas Song“ sowie Ida Sand und Jeanette Köhn, die den „Angel’s Carol“ im sanft voranschreitenden Duett singen: Musik, die „funkelt wie der Sternenhimmel einer nordischen Winternacht“, urteilte der Stern seinerseits über Nils Landgrens „Christmas with My friends“. Aus Schwedens Nachbarland Norwegen stammt ein anderer Weihnachtsklassiker: Bugge Wesseltoft hat dort mit seinem Pianosolo Album „It’s Snowing On My Piano“ eines der meist gehörtesten Weihnachtalben des Landes eingespielt. In grüblerischen Klängen ertönt daraus „In Dulce Jubilo“ und setzt den Fokus auf das Wesentliche. Janne Mark aus Dänemark knüpft daran und besingt den „Vinter“, eine Hymne, die Skandinaviens dunkle Jahreszeit erstrahlen lässt. Frecher und belebter ist Weihnachten bei der Jazzrausch Bigband: Mal laut, mal leise, aber immer stilvoll und mit feinstem Bigband Sound: „Fröhliche Weihnacht überall“ scheint das Weihnachtsmotto der jungen Bigband zu sein und ist das Gegenstück zu den ruhigen und besinnlichen Klängen auf „Christmas in the Spirit of Jazz“. Ebenso swin-gend, amerikanische Weihnachtsstimmung versprühend kommen die Echoes of Swing und Rebecca Kilgore mit ihrem „Winter Wonderland“ daher. Auch zwei Stücke, die ursprünglich gar nicht als Weihnachtslieder geschrieben, aber dann Einzug in den Weihnachtska-non gefunden haben, sind zu hören: Laila Bialis Version des Jazzstandards „A Child is Born“ von Thad Jones ist hier erstmals auf CD veröffentlicht. Und der polnische Geiger Adam Bałdych interpretiert Leonard Cohens „Hallelujah“, das eben-falls heute aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken ist. Wie auch Iiro Rantalas Hommage an John Lennon mit “Happy X-mas, War is Over“. Virtuos und mit Tiefgang ist diese Solo-Interpretation eine Botschaft des Friedens und gerade in der heutigen Zeit aktueller und wichtiger denn je. „Have Yourself a Merry Little Christmas” haben Caecilie Norby und Lars Danielsson speziell für „Christmas in the Spirit of Jazz“ aufgenommen. Nur Stimme und Bass im Duo, unbekümmert, aber doch feierlich. Es folgt noch ein besinnli-cher „Christmas Song“ von Viktoria Tolstoy zusammen mit Ida Sand, Ulf Wakenius und Nils Landgren, bevor Mr. Red-horn allein mit seiner Posaune „Christmas in the Spirit of Jazz“ stimmungsvoll zum Ende führt: „Der Mond ist aufge-gangen“ aus seinem jüngst erschienenen Soloalbum „Nature Boy“ lässt seine Posaunentöne schwerelos durch Raum und Zeit zirkulieren und bildet so einen fast meditativen Abschlus.

12,90 €*
Fahrt ins Blaue III - dreamin in the spirit of jazz
Various Artists - Fahrt ins Blaue III - dreamin in the spirit of jazzCD / digital Esbjörn Svensson E.S.T. Symphony Youn Sun Nah, Ulf Wakenius & Lars Danielsson Wolfgang Haffner Quartet feat. Dusko Goykovich Nils Landgren Quartet Paolo Fresu, Richard Galliano &Jan Lundgren Julian & Roman Wasserfuhr, Tim Lefebvre & Nate Wood Viktoria Tolstoy Cæcilie Norby & Lars Danielsson Matthieu Saglio &Vincent Peirani Ulf Wakenius Norah Jones, Joel Harrison & David Binney Jan Lundgren Quartet Michael Wollny & Vincent Peirani Natalia Mateo Jens Thomas & Christof Lauer Tagträume und Gutenachtgeschichten in the Spirit of Jazz „There's a place for us, somewhere a place for us. Peace and quiet and open air wait for us. Somewhere…“, Worte aus Leonard Bernsteins West Side Story-Klassiker dienen der „Fahrt ins Blaue III - dreamin’ in the spirit of jazz“ als Leitmo-tiv: Erhebende Musik als Zufluchtsort für Geist und Seele, Alltagsintermezzo und Kraftquelle. Abschalten heißt ein-schalten: Ruhig, intim, manchmal fast meditativ fließen die 16 Stücke der Zusammenstellung dahin und lassen den Hörer in ganz unterschiedliche musikalische Traumwelten ent-schwinden… Die Zeit scheint still zu stehen, wenn Esbjörn Svenssons erste Klaviernoten erklingen. „Ajar“ und das anschließende „e.s.t. Prelude“ bereiten den Nährboden für den sich über 67 Minuten eröffnenden Klangkosmos. Behutsam erwächst daraus Youn Sun Nahs bittersüßes „Lento“, das auf der Musik des russischen Komponisten Alexander Skrjabin basiert. Nahtlos gefolgt vom melancholischen Jazz-Standard „Autumn Leaves“ in der Interpretation von Wolfgang Haffners „Kind of Cool“-Ensemble. Dann gibt sich Sänger und Posaunist Nils Landgren die Ehre mit dem sanft vorgetragenem und schwerelos im Raum zirkulierenden „Somewhere“. Voller Poesie und Originalität zeigen sich auch Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren im Mare Nostrum-Trio. Der schwedische Pianist Lundgren steuert mit seinem eigenen Quartett und „No. 9“ eine weitere ohrwurmverdächtige Ballade bei, die den finnischen Saxofonisten Jukka Perko featured. Auf der „Fahrt ins Blaue III“ treffen sich Michael Wollny und Vincent Peirani zum deutsch-französischen Rendezvous. Bei „The Kiss“ bilden die zwei Feingeister ein musikalisches Tan-dem par excellence. Mit dem Cellisten Matthieu Saglio geht Akkordeonist Peirani eine weitere Liaison ein: Auf „Bolero triste“ wird mediterrane Folklore in die Freiheit des Jazz entlassen. Mit ihrer entspannt groovenden Jazz-Ballade „Carlo“ versetzen uns die Gebrüder Wasserfuhr gedanklich an die Brooklyn Bridge New Yorks mit schweifendem Blick auf die schimmernde Skyline von Manhattan in der Abenddämmerung. Ruhe und Inspiration: Ein Mann und seiner Gitarre, Ulf Wakenius spielt Keith Jarretts „My Song“ und das Duo Caecilie Norby und Lars Danielsson präsentiert eine intime, ganz auf den Kern des Songs reduzierte Version von Leonard Cohens Hallelujah. Zwei andere Sängerinnen entführen uns in die Welt des Kinos: In ihrer polnischen Muttersprache interpre-tiert Natalia Mateo das aus Roman Polańskis gleichnamigen Film weltbekannte Wiegenlied „Rosemary’s Baby“. Und Vik-toria Tolstoy bedient sich mit ihrer Version von „Why Should I Care“ einer Songperle aus dem Clint Eastwood Film „True Crime“ . Auch die unnachahmliche Norah Jones ist zu hören, an der Seite von Gitarrist Joel Harrison und Saxofonist David Binney. Den Country-Song-Klassiker „Tennessee Waltz“ nahm sie als Gast für ACT auf, der auf dem Album „Free Country“ zeit-gleich zu ihrem Welterfolg „Come Away With Me“ erschien. Mit melodischem Sentiment entlassen Jens Thomas und Christof Lauer an Klavier und Saxofon den Hörer schließlich wieder in die Stille. Der Epilog zeigt wie unter einem Brenn-glas die ästhetische Ausrichtung der „Fahrt ins Blaue III“: Traumhafte Musik von beeindruckender Intensität und Dichte.Credits:Mastered by Klaus Scheuermann

12,90 €*
Portraying Caecilie Norby
Cæcilie Norby - PortrayingCD / Vinyl / digital Cæcilie Norby with Lars Danielsson, Curtis Stigers, Leszek Możdżer, Bugge Wesseltoft, Ulf Wakenius, Marius Neset, Nguyên Lê, Randy Brecker, Rita Marcotulli, Hildegunn Øiseth, Jon Christensen, Robert Ikiz, und vielen mehr Ein musikalisches Portrait einer großen Sängerin: 16 Titel, über 1 Stunde Musik mit 6 bisher unveröffentlichten TitelnCaecilie Norby zählt zu den wichtigsten Sängerinnen Skandinaviens. Ihre Musik bewegt sich zwischen den Welten Jazz, Blues, Soul, Pop, Rock und klassischer Musik. Norby beherrscht dabei alles, und das immer auf absolut wiedererkennbare Weise. Als erste dänische Künstlerin wurde sie vom legendären Blue Note Label unter Vertrag genommen, und arbeitete mit vielen internationalen Stars zusammen. Mit knapp einer halben Million verkaufter Alben ist Caecilie Norby heute eine der erfolgreichsten Jazzkünstlerinnen Europas und eine der wichtigsten Figuren des Brückenschlags zwischen Pop und Jazz. „Portraying Caecilie Norby“ zeigt die unterschiedlichsten Facetten der Sängerinnen, mit Stücken aus der Frühphase ihrer Karriere bis hin zu sechs bisher unveröffentlichten Titeln. Begleitet wird sie von so nam-haften MusikerInnen wie Lars Danielsson, Curtis Stigers, Leszek Możdżer, Bugge Wesseltoft, Marius Neset, Randy Brecker, Rita Marcotulli und vielen mehr. Ebenfalls zu hören: zwei Stücke aus ihrer „Sing mein Song“ Teilnahme im dänischen Fernsehen.Credits: Curated and compiled by Marco Ostrowski Mastered by Klaus Scheuermann

Ab 14,90 €*
Magic Moments 12
Various Artists - Magic Moments 12CD / digitalOne World Of Music. Vielfalt vereint. Mit Jazz als Epizentrum ohne Berührungsängste zwischen den Genres agiert ACT offen in alle Richtungen, sei es zu Pop, Rock, Singer-Songwriter oder traditioneller Volksmusik wie Flamenco und Tango. So präsentiert auch die mittlerweile zwölfte Magic Moments-Zusammenstellung aufregende Musik „in the Spirit of Jazz“: Fernab eines festgelegten Stils sind 71 Minuten purer Hörgenuss und spannendes Jazz-Infotainment garantiert, mit etablierten Stars, Newcomern und Geheimtipps. Den Anfang macht Iiro Rantala am Klavier mit seinem Portrait des Monats „August“ aus „My Finnish Calendar“, der den Jahreslauf seines Heimatlandes aus ganz persönlicher Sicht vertont. Der argentinische Tango ist, wie auch der Jazz, ein Paradebeispiel für eine lebendige, sich stetig entwickelnde musikalische Tradition. Das Javier Girotto Trio zeigt dies mustergültig mit „Deus Xango“ aus dem Album „Tango Nuevo Revisited“, ein zeitgemäßes Remake des Piazzolla-Mulligan-Klassikers von 1975. „Vier erste-Liga-Jazzer mit reiner Spielfreude“ (ZDF heute Journal), dafür steht „4WD“ von Nils Landgren, Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner. Jeder lenkt den Reisekurs des Quartetts gleichermaßen. Wo sie ankommen, bemerkt die Neue Zürcher Zeitung: „zu viert im Jazz-Olymp“. „Flamenco und Jazz sind Brüder“, behauptet der spanische Piano-Newcomer Daniel García. Im energiegeladenen Trio plus Special Guest Jorge Pardo zeigt er furios mit „Travesuras“, dass er damit absolut recht hat. Zusammen mit seiner Ehefrau Serena Fisseau erschafft der französische Akkordeonist Vincent Peirani anschließend einen vertrauten musikalischen Rückzugsort. „What A Wonderful World“ ist ein Statement an die Stille. Neue aufregende Klangwelten lässt ACT-Neuzugang Grégoire Maret mit Edmar Castaneda entstehen. Bei „Harp vs. Harp“ trifft Mundharmonika auf Harfe. Ein seltenes Paar, dass auf „Blueserinho“ zum Erlebnis wird. Mit seinem „Italian Songbook“ hat Trompeter Luca Aquino eine Hommage and die Musik seiner Heimat aufgenommen. Das Stück „Scalinatella“, von Filmkomponist Giuseppe Cioffi, erklingt in einer berührenden Trio-Version mit dem italienischen Pianistenstar Danilo Rea und Akkordeonist Natalino Marchetti. Die Sängerin Cæcilie Norby vereint auf „Sisters in Jazz“ Musikerinnen aus mehreren Generationen und Ländern. Ihre Komposition „Naked In The Dark“ belegt, dass Jazz nicht nur Männersache ist. „Klinken“ stammt aus dem Young German Jazz-Debüt „Stax“ des erst 25-jährigen Schlagzeugers Max Stadtfeld. Er und seine Mitstreiter posen nicht mit Intellektualität, bewegen sich im rhythmusorientierten Mainstream und weisen doch darüber hinaus. Mit Frische und gleichermaßen erstaunlicher Reife weiß das Quartett zu begeistern.Seit über 10 Jahren ist das Erfolgstrio Mare Nostrum um Paolo Fresu, Richard Galliano und Jan Lundgren ein Sinnbild für den Sound Europas. Alle drei sind sie Klangpoeten mit großer Liebe zur Melodie, was auch ihr nunmehr drittes Album unterstreicht und mit dem schwedisch angehauchten „Ronneby“ auf Magic Moments 12 dokumentiert ist. „Joachim Kühn interpretiert die Musik Ornette Colemans auf seine ganz eigene Art: lyrisch, sanft und in sich gekehrt, aber voller überraschender Details”, urteilt das Magazin Galore über das Soloalbum der deutschen Jazzikone. Im zuvor noch nie aufgenommenen Stück „Lost Thoughts“ verarbeitet Kühn seine erfolgreiche Geschichte an der Seite von Jazzlegende Coleman. Am 6. Februar 2019 wurde der Jazz-Baroness Pannonica (Nica) de Koenigswarter (1913 - 1988) mit einem Konzert in der Berliner Philharmonie für ihren unermüdlichen Einsatz für den Jazz Tribut gezollt. Im Mittelpunkt standen Stücke von Musikern, welche Pannonica über viele Jahre mit Geld, Unterkunft, Rat und Freundschaft unterstützt hat und die ihr oft zum Dank eigene Kompositionen widmeten, so auch „Little Butterly“ von Thelonious Monk. Die New Yorker Sängerin Charenée Wade steht hier im Mittelpunkt, begleitet von Iiro Rantala, Dan Beglund und Anton Eger sowie der amerikanische Saxofon-Altmeister Ernie Watts. „Ein israelisches Power-Trio. Heavy Jazz!“, schreibt der Rolling Stone über Shalosh. Hört man das aufbrausende „After The War“ weiß man, warum: Rock und Indie-Jazz verbinden sich hier zu einer spannungsgeladenen Mélange. Der Geiger Adam Baldych ist ein begnadeter Virtuose und laut Stereo-Magazin „einer der technisch brillantesten Interpreten in der improvisierten Musik.“ „Longing“ von seinem Album „Sacrum Profanum“ ist eine sehnsuchtsvoll-melancholische Ballade, einfühlsam im Duo mit dem Pianisten Krzysztof Dys interpretiert. Auf „Painted Music“ entkleidet der Pianist Carsten Dahl konsequent Klassiker des Jazz-Repertoires und macht sich diese mit seinem ganz persönlichen Blick zu Eigen. Das bekannte traditionelle dänische Volkslied „Jeg gik mig ud en sommerdag“ gießt den Sommer in Noten und Klang. Zum Abschluss der Magic Moments 12 macht Nguyên Lê mit seinem Stück „Hippocampus“ das Thema der Compilation „One World Of Music“ noch einmal deutlich: Als musikalischer Wanderer zwischen den Kulturen verbindet der französische Gitarrist vietnamesischer Abstammung die Freiheit des Jazz mit Rock- und weltmusikalischen Einflüssen.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
Sisters in Jazz
Cæcilie Norby - Sisters in JazzCD / digital Cæcilie Norby vocals & percussion Rita Marcotulli piano Nicole Johänntgen saxophone Hildegunn Øiseth trumpet Lisa Wulff bass Dorota Piotrowska drums Marilyn Mazur percussion (04, 06, 07 & 09) Jazz ist Männersache …mag man meinen, schaut man sich seine Geschichte an: Zwar waren Jazzsängerinnen schon immer prominent vertreten, aber Instrumentalistinnen und Komponistinnen wie Jutta Hipp, Carla Bley oder Geri Allen bildeten die Ausnahme. Auch wenn die Männer heute noch immer in der Überzahl sind, haben sich die Frauen mittlerweile auch hier emanzipiert. Mehr und mehr drängen sie ins Rampenlicht der improvisierten Musik. Und das ist gut so, wie „Sisters in Jazz“ belegt. Nein, Jazz ist auch weiblich, und dieser Satz beschreibt das neue Album von Cæcilie Norby treffend. Die Arbeit daran war für die dänische Sängerin eine ganz neue Erfahrung: „Ich war in meinen Bands bisher immer von Männern umgeben. Ab und zu spielte mal eine Frau in einem Bigband-Projekt mit. Ich habe mich schon lange gefragt, wie es wohl wäre, nur mit Frauen zusammen zu spielen. Und als Produzent Siggi Loch mir genau dies vorschlug, war ich natürlich sofort dabei.“ Mit Rita Marcotulli (Piano), Nicole Johänntgen (Saxofon), Hildegunn Øiseth (Trompete), Lisa Wulff (Kontrabass) und Dorota Piotrowska (Schlagzeug) hat Loch der Sängerin herausragende europäische Instrumentalistinnen an die Seite gestellt. Nach einem von ihm im November 2017 kuratierten Jazz at Berlin Philharmonic-Konzert unter dem Titel „Sisters in Jazz“ (mit Terri Lyne Carrington als Leaderin) spann er die Idee der weiblich besetzten Band weiter und stellte Norby starke Musikerinnen für eine Studioproduktion zur Seite. Das Weibliche setzt sich im Material des Albums fort: Alle Kompositionen wurden von Frauen geschrieben, von Jazz-Pionierinnen wie Betty Carter („Droppin‘ Things“), Abbey Lincoln („Love Has Gone Away“) und Nina Simone (Do I Move You) oder der sensiblen Singer-Songwriter-Königin Joni Mitchell („Big Yellow Taxi“ und „Man From Mars“). Dazu kommen zwei eigene Stücke von Norby und eines von Rita Marcotulli. „Das Album feiert Frauen im Jazz. Deshalb war es mir wichtig, dass Künstlerinnen vertreten sind, die mein Leben und künstlerischen Werdegang stark beeinflusst haben. Abbey Lincolns oder Nina Simones Stücke haben nicht nur tolle Melodien, sondern auch großartige Texte. Ich wollte Lyrics haben, die zu meinem Alter und meiner Lebenserfahrung passen.Bonnie Raitts Song „All At Once“ zum Beispiel ist eine Art Liebeslied, aber es handelt auch von gebrochenen Herzen und auseinanderfallenden Familien. Das sind erwachsene, reife Texte voller Erfahrung, nicht die üblichen Jazz-Lovesongs.“ Die Herkunftsländer der Musikerinnen sind so vielfältig wie ihre künstlerischen Einflüsse. Und so ist „Sisters in Jazz“ nicht nur eine Demonstration des kreativen Potentials weiblicher Schaffenskunst, sondern auch ein Statement für die ländervereinigende Kraft der improvisierten Musik. Man hört perlende Klaviersoli von Rita Marcotulli aus Italien, Trompetenlinien mit sehr eigenem Sound der Norwegerin Hildegunn Øiseth, den tief in der Tradition verwurzelten Saxofonsound der Schweizerin Nicole Johänntgen und eine mächtig groovende Rhythmusgruppe mit Lisa Wulff aus Deutschland und der Polin Dorota Piotrowska. Die Schlagwerkerin Marilyn Mazur gesellt sich bei vier Stücken als Gast hinzu. Ob lässig-swingend, barjazzig-cool, elegisch-nordisch, bedrückend-tiefgründig oder bluesgetränkt, die musikalische Bandbreite der Sisters in Jazz ist groß. Zwischen der jüngsten Musikerin im Line-Up und der ältesten liegt eine Alterspanne von 30 Jahren. Damit weist „Sisters in Jazz“ auf ein weiteres Thema hin, das im Jazz zweitrangig ist: das Alter. „Das ist das Tolle am Jazz, dass Grenzen wie Nationalität, Geschlecht und Alter verschwinden, sobald du Musik machst.“ Jazz ist Musik starker Persönlichkeiten, die miteinander kommunizieren, Jazz ist zeit- und alterslos, kennt keine Ländergrenzen und sollte auch die Gendergrenzen überwinden. Denn wenn das Aufnahmelicht im Studio angeht, sind alle Geschlechterdiskussionen passé: „Sobald du spielst, geht es nur noch ums zuhören und interagieren. Nur die musikalische Persönlichkeit zählt dann“, so Norby und bringt es damit auf den Punkt: Jazz ist nicht männlich, Jazz ist nicht weiblich, er ist aber vor allem eines: menschlich.Credits: Produced by Siggi Loch with the artistsRecorded and mixed by Thomas Vang at Village Studios, Copenhagen, Denmark Additional recordings by Lars Danielsson at Tia Dia Studios, Mölnlycke, Sweden Mastered by Klaus Scheuermann

17,50 €*
Fahrt ins Blaue
Various Artists - Fahrt ins BlaueCD / digitalOn Fahrt ins Blaue, atmospheric soundscapes pass by: organic, dynamic, virtuosic, and smooth. The compilation floats effortlessly between electronic textures and acoustic jazz. The journey begins. Time seems to stand still at first: A breeze from Sardinia drifts through a mysterious Asian world (“Lacrima Christi”). The sound cosmos of trumpeter Paolo Fresu and guitarist Nguyên Lê is hypnotic and directionless. A groove sets in — a simple piano melody floats on the surface (“Ironside”): chill-out jazz with blue notes by the master of atmosphere, Lars Danielsson. The Fahrt ins Blaue continues with “Germany’s coolest drummer” (ARD ttt), Wolfgang Haffner, and his drum & bass-inspired ambient jazz (“Shapes”). Pianist and sound tinkerer Bugge Wesseltoft offers insight into his “New Conception of Jazz” (“Existence”). Things become weightless with Jacob Karlzon’s electro-acoustic piano trio jazz (“Bubbles”). The Esbjörn Svensson Trio takes us on a summery, joyful joyride with their virtuoso fun-hit “Spam-Boo-Limbo.” Things take a quirky turn when Clint Eastwood rides across the soundscape in “Ecstasy of Gold”, from the Western classic The Good, the Bad and the Ugly, in a jazzed-up version by Swedish jazz cowboys Oddjob. That feeling of cool summer rain on your skin is evoked by Ida Sand with her haunting cover of the Eurythmics’ “Here Comes The Rain Again.” And Nils Landgren’s Funk Unit meets us with a funked-out, laid-back take on an ABBA classic (“Gimme! Gimme! Gimme!”). We make a relaxed stop with Annette Humpe’s McJazz. With charm and a wink, she serves up “Coffee & Tea.” Nu jazz, minimal electro, and lounge pop intertwine in a unique blend crafted by keyboardist and multi-instrumentalist Roberto Di Gioia. On “Yelloworange,” he’s joined by saxophonist Johannes Enders. In a moving and elegiac homage, Dan Berglund’s Tonbruket remembers the late Esbjörn Svensson — the shining star of European jazz who passed away in 2008 — with “Song For E,” before the Fahrt ins Blaue ends with the Michael Wollny Trio: “Questions In A World Of Blue.”Credits: Compilation produced by Marco Ostrowski Mastered by Klaus Scheuermann  

12,90 €*
Just the two of us
Cæcilie Norby & Lars Danielsson - Just the two of usCD / Vinyl / digital Caecilie Norby vocals, percussion, Sansula, Udu Lars Danielsson bass, cello, guitar, Marimba, percussion Traumpaar des JazzDer Bass führt die Melodie ein, so zart, träumerisch und nachklingend, wie das nur ein Lars Danielsson aus dem sonst so schweren Tieftöner zu zaubern vermag. Dann singt Cæcilie Norby „Both Sides Now“, Joni Mitchells Ballade für die Ewigkeit, auf ihre unwiderstehlich-sinnliche, bluesgetränkte und einnehmende Art. Vom ersten Ton an entführen Norby und Danielsson auf „Just The Two Of Us“ den Hörer in ihren persönlichen Musikkosmos, der niemanden kalt lassen kann. Privat sind sie seit langem ein Paar, aber musikalisch gingen beide lange getrennte Wege: Cæcilie Norby schaffte in den Achtzigern als herausragende dänische Funk- und Jazzsängerin lange vor anderen skandinavischen Kolleginnen den Brückenschlag nach Amerika und wurde die erste europäische Künstlerin beim legendären US-Label Blue Note, für das sie mit Weltstars wie Mike Stern oder Chick Corea zusammenarbeitete. Der Schwede Lars Danielsson kann ebenfalls auf eine lange internationale Karriere an der Seite von Größen wie Charles Lloyd oder den Brecker Brothers verweisen. Vor allem aber als langjähriges Mitglied der ACT-Familie reifte er mit eigenen Projekten, als gefragter Sideman und auch Produzent zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz. Erst kürzlich wurde er mit dem ECHO Jazz 2015 als bester Bassist international ausgezeichnet. Seit 2011 hat auch Norby bei ACT mit bislang zwei Alben ihre künstlerische Heimat gefunden. Ihr Mann war naheliegender Weise wesentlich an den Produktionen beteiligt, umgekehrt brachte sie ihr musikalisches Know-How in Danielssons Produktionen ein, wie aktuell auf dem 2014 erschienenen Album „ Liberetto II“. Nun aber wagten sich die beiden erstmals an ein intimes Duett: „Just The Two Of Us.“ „Es war eine große Herausforderung“, sagt Danielsson. „Für einen Bassisten ist die Stimme das ultimative Instrument, mit dem man in einem Duo arbeiten kann. Man muss äußerst delikat bei Intonation und Rhythmus vorgehen. Es geht nur mit zwei Menschen, die sich gut kennen und genau wissen, in welche Richtung sich die Musik bewegt. Caecilie kann sehr schnell auf mein Spiel reagieren, ich hätte es mit niemand anderem machen können.“ Eingerahmt von Joni Mitchell, Leonard Cohens unwiderstehlichem „Hallelujah“ und zwei Songs der großen Abbey Lincoln spielen die Beiden hauptsächlich eigene Kompositionen, von Norbys tiefgründigen Songs wie „Sad Sunday“ bis zur Duo-Bearbeitung des Danielsson-Hit „Liberetto“ (nun mit dem bezeichnenden Zusatz „cantabile“). Verblüffend ist noch ein schwaches Prädikat für die opulente musikalische Ausdrucksvielfalt, die sie dabei erreichen. Von fast klassischen Stücken („Toccata“) geht es bis zum groovenden Gute-Laune-Lied „And It’s Supposed To Be Love“, von lässig und folkig dahinfließenden Balladen („Cherry Tree“) bis zur melodramatischen Soul-Nummer („Wild Juju Child“), von der fast gehauchten melancholischen Miniatur („Wondrous Story“) bis zum afrikanischen Highlife-Spektakel („Wholly Earth“). Danielsson zupft und streicht dabei nicht nur den Bass, er greift auch zum Cello, outet sich als exzellenter Gitarrist und nutzt Percussion-Instrumente bis hin zur Marimba. Und auch Norby begleitet ihren ohnehin vom zartesten Hauch bis zum kraftvollen Shout reichenden Gesang mit Percussion, Udu und Sansula. Norby beschreibt den Arbeitsprozess bei „Just The Two Of Us“ so anschaulich wie humorvoll: „Wir hören einander zu, passen an, fühlen, spielen herum, hören wieder, lehnen uns an und lassen uns fallen, überraschen und überzeugen uns, bleiben im Hintergrund, stehlen uns die Schau, übertreiben, untertreiben und hören wieder zu.“ Freilich braucht es zwei so virtuose, erfahrene, vertraute und seelenverwandte Künstler wie Norby und Danielsson, um aus dieser trauten Zweisamkeit etwas Drittes zu erschaffen: die pure Magie der Musik.Credits:Recorded by Bo Savik at Tia Dia Studios, Mölnlycke (Sweden) Mixed by Jan Erik Kongshaug at Rainbow Studio Oslo (Norway), except 01, 04, 07, 12 & 13 mixed by Bo Savik and Lars Danielsson at Tia Dia Studios Mastered by Bo Savik at Tia Dia Studios Produced by Cæcilie Norby & Lars Danielsson Executive Producer: Siggi Loch

Ab 17,50 €*
Magic Moments 8 "Sing Hallelujah"
Various Artists - Magic Moments 8 "Sing Hallelujah"CD / digitalDie achte Ausgabe der beliebten Magic Moments-Reihe: 71 Minuten bestes Jazz-Infotainment durch das aktuelle Programm mit ACT-Stars, Newcomern und Geheimtipps. Unter dem Motto „Sing Hallelujah“ hat ACT-Inhaber und Produzent Siggi Loch 16 Titel zusammengestellt, die vor allem den Bogen vom Jazz zu Soul, Gospel und der afroamerikanischen Rootsmusik spannen. Einmal mehr präsentiert sich das Münchener Label hörbar anders, abseits der ausgetretenen Pfade „in the Spirit of Jazz“: Musik fernab eines festgelegten Stils. Mal mehr, mal weniger Jazz. Zwischen den Genres. Am Puls der Zeit und darüber hinaus. Bei „Sing Hallelujah“ stehen die Gesangskünstler von ACT im Rampenlicht: Die kürzlich verstorbene Soul-Blues Legende Mighty Sam McClain eröffnet Magic Moments 8 mit dem norwegischen Gitarristen Knut Reiersrud. Letzterer ist auf einem weiteren Titel zu hören, gemeinsam mit der Sängerin Solveig Slettahjell und dem Trio „In The Country“. Auf „Borrowed“ Time, aus dem Album „Trail of Souls“, verlinkt das Ensemble die amerikanische Gospel- & Spiritual-Tradition mit der norwegischen Klangästhetik. Torsten Goods interpretiert das Titelstück aus der Feder von Mike Settle in seiner lässig-coolen Art mit Starbesetzung: Roberto Di Gioia, Tim Lefebvre und Wolfgang Haffner. Ida Sand ist mit einer Hommage an Neil Young vertreten. Natalia Mateos Stimme hat „eine ganz eigene Geschichte zu erzählen“ (Die Zeit). In einer ungewöhnlichen Version interpretiert sie „I Put A Spell On You“, den wohl bekanntesten Hit des US-amerikanischen Blues-Sängers Screamin' Jay Hawkins. Und die Norwegerin Randi Tytingvåg betont auf „Steady-going“ ihre Singer-Songwriter-Qualitäten und bedient sich der amerikanischen Folk- & Country-Roots. Schlagzeuger Wolfgang Haffner hat für „Piano Man“ sein „Kind of Cool“-Ensemble um den stimmgewaltigen Soulman Max Mutzke erweitert. Unterschiedlichste Instrumentalnummern runden Magic Moments 8 ab: Dieter Ilg interpretiert mit seinem Trio Beethoven. Iiro Rantala spielt John Lennons „Imagine“ solo am Klavier und der Saxofonist Rudresh Mahanthappa, 3-facher DownBeat Critic‘s Poll Gewinner 2015, ehrt mit „Bird Calls“ den großen Charlie Parker. „High Noon in Kreuzberg“ heißt es bei dem finnischen, in Berlin lebenden Gitarristen Kalle Kalima, wenn er im Trio den Western-Klassiker „Ghost Riders In The Sky“ von Stan Jones zum Besten gibt. Mit dem Pianisten Frank Woeste ist ein weiteres neues ACT-Gesicht vertreten. In seiner Wahlheimat Frankreich ist der gebürtige Hannoveraner längst eine feste Größe und spielt dort mit Ibrahim Maalouf sowie mit Youn Sun Nah, die ihn bei „Star Gazer“ mit ihrem unnachahmlichen Gesang unterstützt. „If music be the food of love, play on“ heißt es in Shakespeares Komödie „Was ihr wollt“. Um die Wörtchen „and life“ möchte man das Zitat erweitern, das als Credo für die Arbeit von ACT stehen kann. Seit nunmehr 23 Jahren liefern Siggi Loch und sein Team mit Leidenschaft und Qualitätsbewusstsein musikalischen Nährstoff. Musik für offene Ohren, für den Geist, für das Herz, die Seele und für alle, die gute Musik lieben – wie die Werkschau auf „Magic Moments 8“ beweist.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

9,90 €*
Libera Me
Lars Danielsson - Libera MeCD / digital Lars Danielsson acoustic bass, cello, piano, guitar Jon Christensen drums, percussion Nils Petter Molvaer trumpet Xavier Desandre Navarre percussion David Liebman soprano saxophone Anders Kjellberg cymbals Jan Bang samples Carsten Dahl piano Tobias Sjögren guitar DR Danish Radio Concert Orchestra conducted by Frans Rasmussen Special Guest: Cæcilie Norby vocals on “Newborn Broken” Eine faszinierende Welt harmonischer Schwingungen – Lars Danielsson vereint Jazz, Klassik und nordische Klanglandschaften zu einer nahezu unwirklichen Schönheit.Credits: Recorded by Jan Erik Kongshaug at Rainbow Studio Oslo between January 2003 and May 2004 Danish Radio Studio Copenhagen by Peter Juul Kristensen Swedish Radio Studio 12 Gothenburg by Lars Nilsson and Jonas Sandwall Nilento Studios by Lars Nilsson Tia Dia Studios by Lars Danielsson Studio Pantin Plage by Suzanne Desandre-Navarre Mixed to 2.0, 5, 1 and Mastered by Lars Nilsson at Nilento Studios, Gothenburg, May 2004 roduced by Lars Danielsson Co-Produced by Lars Nilsson

Ab 17,50 €*
Silent Ways
Cæcilie Norby - Silent WaysCD / digital Cæcilie Norby vocals Lars Danielsson cello, bass, acoustic guitars, tambourine Leszek Możdżer piano Nguyên Lê electric guitars, electronics Robert Mehmet Ikiz drums & percussionEs ist noch nicht ewig her, als die Fronten zwischen Klassik, Pop und Jazz noch recht verhärtet waren. Speziell im europäischen Bürgertum gab es selten ein Zurück, wenn ein Weg einmal vorgezeichnet schien. Und so schwebte auch die 14-jährige Dänin Caecilie Norby – ihre Mutter war Opernsängerin, ihr Vater Komponist - ganz in der Welt der Klassik - bis auf einer Schulparty ihre klar strukturierte Welt aus den Fugen geriet. Musik von Creedance Clearwater Revival dröhnte da aus den Boxen, etwas, was sie völlig faszinierte: „Bis dahin hatte Mozart meine innere Prinzessin verhext, aber nun war mir schlagartig klar, dass das dieselbe Sache war, nur in anderer Verpackung“, erinnert sie sich. „Mein jugendliches, unschuldiges, kultiviertes Universum, das ausschließlich aus klassischer Musik bestand, hatte sich für immer verändert. Dylan sang leicht daneben, Fogerty spielte dieselben vier Akkorde sehr laut immer wieder und wieder – und doch funktionierte es: Ich war gefesselt von der melancholischen Atmosphäre dieses melodischen Soul-Rocks.“ Seither hat Norby nur noch auf ihr Herz gehört und die musikalische Qualität von Melodien frei von Genre-Denken beurteilt. So wurde sie mit ihrer Funk-Jazzband „Frontline“ und dem Pop-Duo „One Two“ an der Seite von Nina Forsberg erst in ihrer Heimat ein Star, bevor ihr Brückenschlag zwischen den Genres international Furore machte: Als erste Skandinavierin wurde sie von Blue Note unter Vertrag genommen. Ein Weg zwischen den Welten, den auch ihr ACT-Debüt „Arabesque“ (9723-2) vor zwei Jahren definierte: Zu Vorlagen aus der Klassik, von Rimski-Korsakow und Ravel bis zu Michel Legrand schrieb sie eigene Texte und transportierte sie – mithilfe ihres Ehemannes Lars Danielsson und ihrer Band – in den Jazz. Nun, mit ihrem zweiten ACT-Album „Silent Ways“ geht sie gewissermaßen den umgekehrten Weg. Sie suchte sich ein Dutzend ihrer Lieblings-Singer/Songwriter-Melodien aus – darunter auch das von ihr und Lars Danielsson selbst stammende „Hymnen“ -, um sie sozusagen mit Klassik und Jazz aufzuladen. Klassisch ist die vom Albumtitel angedeutete fast kammermusikalische, ruhige Form, ebenso wie der emotionale Ausdruck ihrer Interpretationen - man höre nur ihre meditativen, ja fast spirituellen Versionen der Leonard-Cohen-Songs „Winter Lady“ und „In My Secret Life“. Der jazzige Ansatz liegt in der Stimmtechnik, im Arrangement und natürlich im gemeinsamen Improvisieren der handverlesenen, prominent besetzten Band. „Als Ausgangspunkt der Aufnahmesitzungen gaben wir vor, dass alle Musiker ihre eigene Geschichte auf den Tisch legen“, berichtet Norby. Und wie sie das taten! Stargitarrist Nguyên Lê zieht, besonders markant auf „Like A Rolling Stone“, seine unverwechselbaren, asiatisch gefärbten Linien. Leszek Możdżer steuert, am auffälligsten bei „Black Hole Sun“, die wirbelnde Rhythmik und melodramatischen Harmonien der osteuropäischen Musiktradition bei. Der Schlagzeuger und Perkussionist Robert Mehmet Ikiz bringt die Polyrhythmik seiner türkischen Abstammung wie den nordischen Groove seiner schwedischen Heimat ein. Lars Danielsson schließlich veredelt und besiegelt das Ganze mit seinen zauberhaft melodiösen Bass- und Cello-Linien. Eine kraftvoll, spannende, überzeugende Melange, ob nun bei Klassikern wie Bob Dylans „Like A Rolling Stone“, John Fogertys „Have You Ever Seen The Rain“ oder Paul Simons „Hearts And Bones“, bei Erdigem wie Barrett Strongs „Papa Was A Rolling Stone“, ursprünglich Sperrigem wie Tom Waits‘ „Diamonds And Gold“, bei der Indie-Rock-Hymne „Hurt“ von Nine Inch Nails-Genius Trent Reznor oder eben dem loungigen, von Wolfgang Haffner komponierten Titeltrack „Silent Ways“, dem Norby einen ihrer großartigen Texte spendierte. Es ist, wofür die Sängerin Caecilie Norby wie kaum eine andere steht und wie sie es selbst am besten definiert, „der Sound des neuen intereuropäischen Jazz“.  Credits: Produced by Lars Danielsson & Cæcilie Norby Executive Producer: Siggi Loch Recorded at Copenhagen Piano Studio, Denmark by Freddy Albrektsen & Christian Alex Petersen Assistant Engineer: Julian Barfoed Mixed at Copenhagen Piano Studio by Freddy Albrektsen Mastered at Tia Dia Studios, Mölnlycke, Sweden by Bo Savik

17,50 €*
Magic Moments 6 "In The Spirit of Jazz"
70 Minuten bestes Jazz-Infotainment durch das aktuelle ACT-Angebot zum Sonderpreis.

4,90 €*
The ACT Jubilee Concert
Der Live-Mitschnitt des umjubelten Konzerts in der Laeiszhalle Hamburg: „Eine weltklasse Session“ (Die Bunte) zum 20sten Label-Geburtstag: „mit bollernden Tutti, verschiedenen Trios und Quartetten. großes Programm, großer Applaus“ (Die Welt)

18,00 €*
Arabesque
Nicht nur für Klassikfreunde, Jazzfreaks oder Popfans, sondern für alle, die gute Melodien lieben.

17,50 €*
Magic Nordic Voices
Erleben Sie die ultimative Anthologie der aufregendsten skandinavischen Jazz-Stimmen.

17,50 €*
Magic Voices II
"Audiophiles Highlight" in STEREO: "Eine außergewöhnliche Scheibe".

17,50 €*

Konzerte