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Grégory Privat

Der auf der französischen Karibikinsel Martinique geborene Jazzpianist ist für seine Mischung aus traditioneller karibischer Musik und modernem Jazz bekannt. Nach einer klassischen Klavierausbildung und einem Studium in Paris begann er seine KArriere in der europäischen Jazzszene. Privat arbeitete mit zahlreichen internationelen Jazzgrößen wie Jauques Schwarz-Bart und Manu Codjia zusammen und beeindruckt durch seine virtuose Technik und sein rhythmisches Gespür. Seine Musik verbindet lyrische Melodien mit komplexen Harmonien und spiegelt seine karibischen Wurzeln auf einzigartige Weise wider. Grégory Privat gilt als eine der aufregensden Stimmen des zeitgenössischen Jazz und ist ein wichtiger Innovator in der Verschmelzung von Jazz und Weltmusik.

Veröffentlichungen

Jazz at Berlin Philharmonic XVI: Piano Night II
Jazz at Berlin Philharmonic XVI: Piano Night IICD / Doppelvinyl / digitalLeszek Możdżer pianoGrégory Privat pianoiiro Rantala pianoMichael Wollny pianoVier unverwechselbare Charaktere des europäischen Jazzpianos im ausverkauften großen Saal der Berliner Philharmonie. Grenzenlose Freiheit, grenzenloser Jubel. Und, vielleicht am wichtigsten: Eine große Gemeinschaft, zwei Stunden lang vereint durch die Kraft der Musik. Es war diese besondere Magie, die im Jahr 2012 den Startschuss gab für eine einzigartige Serie von Konzerten und Aufnahmen: Jazz at Berlin Philharmonic. Im Mittelpunkt der Premiere standen damals die Pianisten Iiro Rantala, Michael Wollny und Leszek Mozdzer. Was als einmaliges Experiment gedacht war, ein eigens für den Anlass kuratiertes Jazzkonzert im Klassik-Tempel Berliner Philharmonie, wurde zu einer Institution.Mehr als ein Jahrzehnt später treffen sich Rantala, Wollny und Mozdzer an diesem legendären Ort wieder, diesmal gemeinsam mit Grégory Privat, einem weiteren Unikat an den 88 Tasten. Die Rahmenbedingungen sind also dieselben wie bei der Premiere, die Welt „draußen“ jedoch ist eine ande-re als vor zehn Jahren. Es scheint, als spiegelten Repertoire, Interpretation und Improvisationen die vielen, teils wider-sprüchlichen Facetten unserer Zeit wider. Stärker als beim ersten Zusammentreffen: Ernst, Nachdenklichkeit, Introspek-tion. Aber auch: Hoffnung, Freude, Neugier. Und, wie um all den Wirren und Unsicherheiten der Welt die Stirn zu bieten: Ausbrüche von kindlich-verspieltem Spaß. Rantala, Wollny, Mozdzer und Privat lassen die Zuhörer die Essenz der Kunstform Musik erleben: Als Spiegelbild ihrer Zeit, als Ausdrucksmittel purer Emotion und als eine Form der Kommunikation, die ganz ohne Worte auskommt und Menschen in ihrem Innersten berührt.Credits:Produced by Siggi Loch Recorded live at Philharmonie Berlin on December 3, 2024 Recorded, mixed and mastered by Klaus ScheuermannCover art by Stanley Whitney © 2024, “Song”, ACT Art Collection, Cover design by Siggi Loch

Ab 18,90 €*
Magic Moments 10 "In The Spirit of Jazz"
Various Artists - Magic Moments 10 "In The Spirit of Jazz"CD / digitalDer Jubiläums-Sampler Magic Moments 10 gibt einen Einblick über die aktuellen Albumveröffentlichungen aus dem ACT Katalog. 14 Titel, über 1 Stunde bestes Jazz-Infotainment „in the spirit of Jazz“.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
Liberetto III
Lars Danielsson - Liberetto IIICD / Vinyl / digital Lars Danielsson double bass, cello, piano intro on 05 & 08, wah-wah cello & guembri on 09 Grégory Privat piano John Parricelli guitars Magnus Öström drums & percussion Guests: Arve Henriksen trumpet on 01, 02, 06, 09, voice on 06 Dominic Miller acoustic guitar on 10 Hussam Aliwat oud on 04 & 07 Björn Bohlin english horn on 02, 03, 08 & oboe d'amore on 01Mathias Eick trumpet on 10Musik muss berühren Für Lars Danielsson, den Meister des Wohlklangs an Bass und Cello, liegt die Kraft der Musik in der Melodie. Sie ist der Keim, das Energiezentrum, aus dem sich alles entfaltet. Für diese Spielhaltung steht „Liberetto“ auch zum dritten Mal ein. Danielssons Wortschöpfung wird endgültig zum Synonym seiner Kunst: Steckt darin doch mit „Libretto“ der Verweis auf die abendländische Kunstmusik als Quelle für seine Kompositionen und den ihnen innewohnenden lyrischen, sanglichen Charakter. Dann verbirgt sich darin aber ebenfalls das lateinische Adjektiv „liber“ (frei), das für die Improvisation, für die individuelle Anpassung der Formen und Vorgaben, vor allem aber für das grenzenlose Musikverständnis von Danielsson steht. Die dritte „Liberetto“-Ausgabe überwindet so viele Grenzen wie nie zuvor. Schon der Start hebt sich hinweg in den Himmel: „,Agnus Dei‘ habe ich für meine Mutter komponiert“, erklärt Danielsson, „sie hat im Kirchenchor gesungen, wie ich dann auch. Dieses Spirituelle, Feierliche der Musik hat mich geprägt.“ Auf diese ruhige, fast klassische Hymne folgt mit „Lviv“ ein ganz anders gepoltes, forsch jazzpoppig und ungemein rhythmisch vorandrängendes Stück. Vielseitig geht es weiter: „Sonata In Spain“ spielt mit spanischer Folklore, „Taksim By Night“ mit türkisch-arabischen Elementen und „Gimbri Heart“ mit afrikanischen Einflüssen. „Mr Miller“ wiederum ist eine anrührende Ballade im typischen „nordic sound“. Alle zwölf von Danielsson selbst komponierten Stücken folgen dabei dem „Liberetto“-Prinzip: Struktur und Freiheit sind fein austariere Tragflächen, die die Musik scheinbar schwerelos durch Zeit und Raum schweben lassen. Vor allem aber verbindet sie das fantastische Zusammenspiel der Musiker, ob in Unisono-Passagen, in der Begleitung der Soli oder beim Interplay, wenn einer den Ball des anderen aufnimmt. „Die Band hat sich seit 2012 enorm weiterentwickelt. Wir haben so viel zusammengespielt, dass sich ein blindes Verständnis ergeben hat. So konnten wir das neue Album noch bunter machen, in noch mehr Richtungen gehen“, sagt Danielsson. Einer aus dem bewährten Quartett mit Gitarrist John Parricelli und dem ehemaligen e.s.t.-Schlagzeuger Magnus Öström aber fehlt: Tigran, der Pianist der ersten beiden Alben. Da traf es sich, dass Danielsson auf einen hoch talentierten jungen französischen, von der Übersee-Insel Martinique stammenden Pianisten aufmerksam wurde, der inzwischen ebenfalls ein Mitglied der ACT-Familie ist: Grégory Privat. Danielsson lud ihn zum Spielen ein und fand sich sofort auf einer Wellenlänge. „Er ist eine große Bereicherung. Grégory ist ein begnadeter Geschichtenerzähler am Klavier mit viel rhythmischem Feingespür und er bringt ein kreolisches Element in unsere Musik ein. Wir sind alle sehr glücklich, ihn jetzt dabei zu haben.“ Wie schon bei den ersten „Liberetto“-Alben stoßen auch diesmal handverlesene Gäste dazu, die einzelne Stücke noch lebendiger machen: Sting-Gitarrist Dominic Miller ist ebenso erneut dabei wie Trompeter Mathias Eick mit seinem unverwechselbar sphärischen Ton. Die anderen Trompetenparts übernimmt Arve Henriksen, der bereits auf dem „Liberetto“-Debüt mit von der Partie war. Das eindrucksvolle Englischhorn-Solo auf „Da Salo“ spielt Björn Bohlin vom Göteborger Sinfonieorchester, mit dem Danielsson vor kurzem zusammenarbeitete. Schließlich bringt der jordanische Oud-Spieler Hussam Aliwat arabisches Flair in die Musik. Schließlich ist auch Cæcilie Norby wieder mit von der Partie, wenn auch diesmal nicht als Sängerin, sondern als Produzentin: „Der Blick von außen ist wichtig. Ich brauche sie für den letzten Schliff und vertraue ihrem Urteil und Geschmack völlig“, erklärt Danielsson. Kunstvoll und mit unübertrefflicher Leichtigkeit formen sich auf „Liberetto III“ farbenreiche Klänge zu fantasievollen atmosphärisch dichten Kompositionen. Lars Danielsson geht es um Gefühl und Tiefe. Er will nicht denken, sondern spüren und so den Hörer eindringlich empfinden lassen.  Credits: Music written by Lars DanielssonRecorded and mixed by Bo Savik at Tia Dia Studios, Mölnlycke Sweden Additional recording: Simon Danielsson & Michael Dahlvid Mastered by Jan Erik Kongshaug at Rainbow Studio, Oslo, Norway Piano tuning by Bengt Eriksson Produced by Cæcilie Norby & Lars Danielsson Executive Producer: Siggi Loch

Ab 17,50 €*
Family Tree
Grégory Privat Trio - Family TreeCD / digitalGrégory Privat piano Linley Marthe double bass Tilo Bertholo drumsVirtuoser Piano Jazz mit karibischen AkzentEine der vielen Wurzeln des mächtigen Jazz-Stammbaums führt in die Karibik, genauer in die französischen Übersee-Departements Martinique und Guadeloupe. In den Zwanzigerjahren des vergangenen Jahrhunderts entstand dort der Beguine, ein üblicherweise langsamer Swingtanz, der sich aus der afrokaribischen Rhythmik des Gwoka und Bèlè sowie aus der französischen Musette und Elementen des ja ebenfalls kreolischen amerikanischen Jazz speiste. Im Paris der „Négritude“ trat der Stil einen Siegeszug an, der bis heute Spuren in der französischen Jazzlandschaft wie im Zouk, der dominierenden Popmusik der Übersee-Departements, hinterlassen hat. Da ist es kein Wunder, dass diese musikalische Tradition seiner Heimat auch im musikalischen Stammbaum des aus Martinique stammenden, 1984 geborenen Pianisten Grégory Privat große Äste nährt. Er ist der jüngste Neuzugang zu den außergewöhnlichen Pianisten, die sich in der ACT-Künstlerfamilie versammelt haben. Und er zeigt auf seinem ACT-Debütalbum „Family Tree“, dass er dort bestens hineinpasst. Der früheste musikalische Einfluss auf Grégory Privat war sein Vater, ein Pianist, der in einer der berühmtesten Bands aus Martinique namens „Malavoi“ spielte. Er ermutigte ihn schon mit sechs Jahren zum Klavierunterricht. Nach zehn Jahren klassischer Ausbildung begann er zu komponieren und zu improvisieren: der Jazz wurde nun seine musikalische Heimat. Die nächste Station war die harte Schule der Sessions und Gigs in den Jazzclubs von Toulouse, wohin Privat eigentlich wegen eines Ingenieursstudiums übersiedelt war. Derart gerüstet ging er nach Paris, um sich in der vitalen, stiloffenen Jazzszene der Stadt einen Namen zu machen. Mit 27 gab er seinen gut bezahlten Zweitjob im Büro endgültig auf, um sich ganz auf seine Musik zu konzentrieren. Bald spielte er mit den namhaftesten aus Guadeloupe stammenden Kollegen wie Saxofonist Jacques Schwarz-Bart, dem Trompeter und Miles-Davis-Schüler Franck Nicolas und dem Gwoka-Master, Perkussionisten und Schlagzeuger Sonny Troupé, der zum Weggefährten und Freund werden sollte. Privat arbeitete aber auch mit Größen der europäischen Szene wie Stéphane Belmondo, Remi Vignolo oder dem aktuell mit seinem eigenwilligen Jazzrock durchstartenden Guillaume Perret. Seit kurzem ist Privat auch Mitglied im Liberetto-Ensemble seines schwedischen ACT-Kollegen, des Weltklassebassisten Lars Danielsson. Über Frankreich hinaus hat Privat vor allem mit seinem Projekt „Tales of Cypris“ 2013 Aufmerksamkeit erregt. Seine Vertonung der Geschichte des einzigen Überlebenden des Vulkanausbruchs auf Martinique 1902, bei dem der Mont Pelée die Stadt Saint-Pierre in Schutt und Asche legte, war die Blaupause für „Family Tree“, wo er nun all seine Qualitäten vollends ausspielt: Privat ist ein begnadeter Geschichtenerzähler, der die Tradition des „cric crac“, des fast rituellen Storytelling im Kreis der in der case créole versammelten Familie musikalisch fortsetzt. Schon im Titelstück demonstriert er seine Meisterschaft, elegische Melodien zu finden und sie mit Klangfarben und Stimmungen aufzuladen, die unzweifelhaft seine karibische Herkunft verraten. Dazu kommt der bezwingende, fast intuitive Umgang mit Rhythmik, nicht nur im programmatischen Stück „Riddim“, wenn das Grundthema virtuos durch verwegene Tempowechsel dramatisch aufgeladen wird, ohne je aus der Time zu geraten. „Ladja“ ist inspiriert von der gleichnamigen traditionellen Martial Art Form Martiniques und basiert auf Bélé-Musik. „Happy Invasion“ wiederum ist der Dialog stark rhythmisierter Akkordcluster mit fein fließenden Single-Note-Linien. „Alle Elemente der karibischen Musik stecken in mir, sie übertragen sich intuitiv und natürlich in meine Musik. Aber ich versuche immer, auch anderswohin zu gehen, jeden Tag verschiedene Stile zu entdecken. Andere Musiker aus anderen Kulturen zu treffen ist ein großes Privileg. Ich bin sehr dankbar, dass es mir möglich ist, solche wunderbaren Erfahrungen zu sammeln“, sagt Privat. So tritt mit Grégory Privat wieder eine starke Persönlichkeit ins Rampenlicht der internationalen Jazzszene. Mit „Family Tree“ reiht er sich ein in die vorderste Reihe der kreativen Melodiker, die alle Mittel der musikalischen Gestaltung für einen modernen, universalen Jazz nutzen, der umso stärker ihre Herkunft und ihren eigenen Ausdruck betont. „Mein Ziel ist es, meine eigene Stimme zu finden, die etwas Neues in die Musik bringt und mich selbst überrascht. Eine Musik zu erschaffen, die beiträgt, die Welt zu verzaubern.“ Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass ihm dies mit „Family Tree“ bereits gelungen ist: Die Weltsprache Musik erzählt hier neue bezaubernde Geschichten, mit karibischem Akzent.Credits:Music composed by Grégory Privat Produced by Grégory Privat Recording, mixing & mastering on January 24 - 26th, 2016 at Recall Studio (30), France Sound Engineer: Philippe Gaillot. Assistant: Renaud Van Welden Cover art by Gerwald Rockenschaub 

17,50 €*
Produkt Anzahl: Gib den gewünschten Wert ein oder benutze die Schaltflächen, um die Anzahl zu erhöhen oder zu reduzieren.
Magic Moments 9 "In The Spirit of Jazz"
Various Artists - Magic Moments 9 "In The Spirit of Jazz"CD / digitalDie neunte Ausgabe der beliebten Magic Moments-Compilations liefert wieder neuen musikalischen Nährstoff für offene Ohren: Eine illustre Leistungsschau und bestes Jazz-Infotainment durch das aktuelle ACT-Programm. Für Jazzkenner wie für Neueinsteiger bietet die handverlesene Zusammenstellung 65 Minuten hochkarätigen Hörgenuss. Musik ohne Grenzen „in the spirit of Jazz“: Musik fernab eines festgelegten Stils mit etablierten Jazzstars, Newcomern und Geheimtipps. „Jazz ist die Freiheit, viele Formen zu haben.“ Dieses Credo Duke Ellingtons prägt auch das Selbstverständnis von ACT. So liegt der Fokus in dieser Ausgabe insbesondere auf Projekten, die nach den Grenzen zu anderen Genres und Stilen tasten, diese überschreiten und Neues schaffen. Eine sinfonische Interpretation des e.s.t.-Stücks „From Gagarin’s Point Of View“ eröffnet mit einer eindrucksvollen Hommage an den verstorbenen Pianisten Esbjörn Svensson. Mit seinem Projekt „Some other time“ blickt Nils Landgren über den großen Teich und setzt mithilfe der Bochumer Symphoniker dem großen Leonard Bernstein ein Denkmal: „Das hätte dem Großmeister bestimmt gefallen“ (Stern). Jan Lundgren ehrt mit klassischem Streichquartett und „Lycklig resa“ einen der Vorreiter des schwedischen Jazz, Jan Johansson. „ACT ist auf einer Mission, der Welt Europas aufstrebende Pianisten vorzustellen“, stellte der englische Guardian vor einigen Jahren fest. Diesem Bestreben geht ACT auch in diesem Jahr nach: Einen Einblick in das neue Album von Michael Wollny im Duo mit dem Akkordeonisten Vincent Peirani gibt „The Kiss“. Außerdem werden zwei pianistische Neuzugänge bei ACT präsentiert: David Helbock aus Österreich mit „The Soul“ und der aus Martinique stammende Grégory Privat mit „La Maga“. Doch auch zwei renommierte Pianisten sind vertreten: Altmeister Joachim Kühn interpretiert im Trio mit den „jungen Wilden“ Eric Schaefer (dr) und Chris Jennings (b) auf erfrischende Weise „Sleep on it“, eine Reggae-Dub-Nummer von „Stand High Patrol“. Iiro Rantala überzeugt im „Super-Trio“ mit Lars Danielsson und Peter Erskine mit finnischer Leichtigkeit durch Kenny Barrons „Voyage“. „Hier wird Jazzgeschichte geschrieben”, schrieb der Berliner Tagesspiegel über die Konzertreihe „Jazz at Berlin Philharmonic“. Zwei weitere denkwürdige Konzertabende im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie wurden auf CD verewigt und sind auf Magic Moments 9 vertreten: „Tears For Esbjörn“, ein gemeinsames Erinnern an Esbjörn Svensson in ACT-Starbesetzung und „Celtic Roots“, eine folkloristische Spurensuche nach den keltischen Einflüssen im Jazz. Besonders die Abbildung des Klangs Europas ist die Aufgabe von ACT. So wurde zum Beispiel nach sieben Jahren die zweite Ausgabe des Erfolgsprojekts „Mare Nostrum“ eingespielt: Bei „Kristallen den fina“ verschmelzen Jan Lundgren und Paolo Fresu die Musikkolorite Schwedens und Italiens auf bezaubernde Weise. Das außergewöhnliche Aufeinandertreffen der beiden Gitarristen Gerardo Núñez aus Spanien und Ulf Wakenius aus Schweden zeigt mit „Mirlo“ zu was interkultureller musikalischer Austausch im Stande ist. Das spontane Zusammenspiel der Skandinavier Lars Danielsson (b), Marius Neset (sax) und Morten Lund (dr) als „akustisches Trio mit explodierender Spielfreude“ (Spiegel Online) offenbart sich in „Folksong“. Auch der finnische Jukka Perko und die neue Stimme aus Frankreich Lou Tavano tragen zum europäischen Sound-Profil von ACT bei. Berauschend und berührend, unterhaltend und anregend sind die Magic Moments 9 eine Momentaufnahme des europäischen zeitgenössischen Jazz und ein Blick darüber hinaus. Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*

Konzerte