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Gwilym Simcock

Der preisgekrönte Jazzpianist und Komponist ist für seine virtuose Technik und für seine genreübergreifenden Kompositionen bekannt. Er verbindet Elemente des Jazz, der Klassik und der zeitgenössischen Musik. Simcock war der erste Jazzmusiker, der für sen rennomierten BBC Radio 3 New Generation Award ausgewählt wurde. Als Solist und Komponist arbeitet er regelmäßig mit führenden Orchestern und Big Bands zusammen und hat mehrere Werke für klassische Ensembles geschrieben. Gwilym Simcock gilt als einer der führenden Pianisten seiner Generation, der Jazz auf höchstem Niveau mit klassischer Musik verbindet.

Veröffentlichungen

Near and Now
Gwylim Simcock - Near and NowCD / digitalGwilym Simcock pianoDen endgültigen Durchbruch in der öffentlichen Wahrnehmung schaffte er ganz alleine am Klavier: Gwilym Simcock. Sein 2011 erschienenes Solo-Album „Good Days At Schloss Elmau“ wurde ein unerwarteter Erfolg und für den Mercury Prize nominiert, die Auszeichnung für das beste britische Album des Jahres quer durch alle Genres. „Ein seltenes Geschenk“ nennt es der britische Daily Telegraph, wenn der einst als Wunderkind gefeierte, heute 38 jährige, Waliser unbegleitet musiziert. So erneut geschehen bei seinem zweiten Soloalbum „Near and Now“. „Ich versuche immer, dass meine Musik eine Geschichte erzählt, entwerfe eine größere Erzählarchitektur, innerhalb dieser sich dann viel aus dem Moment heraus entwickeln kann“, beschreibt Simcock seinen künstlerischen Ansatz. Und so hat er sich nicht nur wegen seiner herausragenden Technik eine Ausnahmestellung in der Jazzszene erspielt, sondern vor allem wegen seines feinen Gespürs für musikalische Dramaturgie, bei der er trotz extensiver Improvisation große kompositorische Bögen zu schlagen versteht. Eine herausragende Eigenart, die ihm zuletzt den Weg ebnete, für fast drei Jahre an der Seite des großen Pat Metheny durch die Welt zu touren. Eine Zeit, die die Basis für „Near and Now“ war: „In den letzten sechs, sieben Monaten dieser langen Zeit, so oft fern von Zuhause, nutzte ich jede freie Minute, um neue Musik zu schreiben. Viele Skizzen entstanden, einige dehnten sich aus, und da ich ein Fan von längeren Formen bin, wählte ich fünf davon für ,Near and Now‘ aus.“ Zugleich entwickelten die Stücke beim großen Eklektiker Simcock („es gibt eine Myriade von Zutaten, die dann zu einem eigenen musikalischen Gericht zusammenkommen“) jeweils so typische Charakteristika, dass er sie fünf bewunderten Kollegen widmete, die – neben den von ihm immer wieder explizit erwähnten Keith Jarrett, Chick Corea und John Taylor – zu den starken der zahllosen Einflüssen gehören, welche Simcocks musikalisches Leben begleiten. So ist die dreiteilige kleine Suite „Beautiful Is Our Moment“, die das Album eröffnet, dem hierzulande erstaunlich wenig bekannten Billy Childs gewidmet, der als Jazz- wie als klassischer Komponist und Pianist immerhin zehnmal für den Grammy nominiert war und ihn dreimal gewann. Zwischen einer klassischen Anmutung vor allem in Anschlag, Ton oder Motiverweiterung und jazziger Harmonieprogression wie Rhythmik pendelt denn auch dieser dynamische Fluss der Gedanken. Ebenso zu hören in der Hommage „Before The Elegant Hour“ an Brad Mehldau, mit dem Simcock gerne wegen seiner neoromantischen und eklektizistischen Ader verglichen wird, obwohl ihre Methoden sehr unterschiedlich sind. Nach einer lyrischen Miniatur für seinen Landsmann Les Chisnall folgt das wieder weit ausholende „Inveraray Air“, hat Simcock dabei doch an den amerikanischen Fusion-Keyboarder und Yellowjackets-Chef Russell Ferrante gedacht. Und noch einmal eine stilistische Volte schlägt Simcock auf „Near and Now“ mit dem abschließenden, wieder dreiteiligen Zyklus „Many Worlds Apart“: Minimalistisch und mit avantgardistischen Klangfarben beginnt seine Verbeugung vor Egberto Gismonti, dem multiinstrumentalen Schöpfer einer ganz neuen, ebenfalls aus dem Vollen der Musikgeschichte schöpfenden brasilianischen Musik. Aus einem elegischen Mittelteil entwickelt sich hier ein wuchtiges Finale, das Simcocks Meisterschaft unterstreicht, komplexe, immer überraschende Klanggemälde zu entwerfen, die doch stets melodiegetragen und zugänglich sind. Dass dieser Kosmos pianistischer Kraft einem hier so intim und wie für einen ganz persönlich gespielt vorkommt, ist kein Zufall: „Viele Alben sind zu Hause komponiert und dann im Studio aufgenommen. Ich entschied mich, es andersherum zu machen“, erklärt Simcock. Auf dem wunderbaren Flügel in seiner Berliner Wohnung entstanden die Stücke, „speziell für dieses Setting auskomponiert und arrangiert“, wie er sagt, und mit Keith Jarretts legendärem, ebenfalls zu Hause aufgenommenen „The Melody At Night, With You“ als Inspiration. Der Titel „Near and Now“ ist dann auch nicht zu viel versprochen: Gwilym Simcock schafft ganz gegenwärtige Musik, die einem wirklich nahe kommt.Credits: Recorded at home in Berlin, November 2018 Recording Engineer: Gwilym Simcock Studio Engineer: Florian Pfeifle Mixed and Mastered by Florian Pfeifle, Nils Nöhden & Gwilym Simcock Piano tuned by Teresa Hauptmann Cover art by Mimmo Paladino, by kind permission of the artist

17,50 €*
Instrumation
Gwilym Simcock - InstrumationCD / digital  Move!: City of London Sinfonia conducted by Clark Rundell Gwilym Simcock piano Yuri Goloubev double bass Martin France drums John Parricelli guitar Simple Tales: Thomas Gould violin Will Schofield cello Gwilym Simcock piano Yuri Goloubev double bass Martin France drums Spätestens seit seinem für den Mercury Award nominierten Solowerk „Good Days at Schloss Elmau“ gehört der Pianist Gwilym Simcock zur Speerspitze des Jazz aus Großbritannien. Chick Corea nennt ihn ein „Original, ein kreatives Genie“ und Simcocks Landsmann Jamie Cullum erklärt ihn zu „unserem besten jungen Klavierspieler“. Mit „Instrumation“ präsentiert sich der gebürtige Walliser nicht nur als Klaviervirtuose, sondern auch als kreativer Schöpfer eleganter Jazz-Orchester-Kompositionen. Die führende britische Tageszeitung The Guardian lobte die in zwei Suiten unterteilte Einspielung in höchsten Tönen und verlieh ihr 4 Sterne. Auch die Financial Times feierte die „meisterhafte Ausweitung seines blühenden und rhythmischen Pianostils“ enthusiastisch. Auf „Instrumation“ spielt Simcock seine Ader für die romantisch-klassische Kunstmusik aus. Seine lebendigen Kompositionen sind der City of London Sinfonia wie auf den Leib geschrieben. Ergänzt wird das renommierte Orchester neben dem Fixpunkt Simcock am Klavier um namhafte Jazzsolisten wie Yuri Goloubev und John Parricelli. Teil 1 „Move!“ ist ein subtiles, aber auch rhythmisch treibendes Orchesterwerk, indem Simcock die abendländische Kunstmusik mit Jazzimprovisation geschickt verschmelzen lässt. Die Solopiano-Einlagen fungieren dabei als Bindeglied zwischen der durchkomponierten Struktur und der elegant harmonisierten Instrumentierung. Im Kontrast zum ersten Teil präsentiert sich „Simple Tales“ mit einer Kollektion einfacherer Melodien. In seinem bemerkenswerten Werk kreiert Simcock eine ausgeklügelte und zeitgemäße Klangwelt, die den Musikern den nötigen Freiraum zwischen Partitur und Improvisation ermöglicht. I wrote 'Move!' for myself on piano with the City of London Sinfonia in Spring 2011. When the opportunity came to record it I decided to enhance the rhythmic aspect of the music by creating a trio with Yuri and Martin at the heart of the piece. This allowed me to explore further the improvised sections of the music, and although I've been a little more selfish than usual in taking most of the solo spots, it is the interplay of the rhythm section as a whole which I feel gives the music its drive and energy. The suite runs straight through as one long piece of music, with solo interludes providing a link between the varying styles of the three movements, and providing a contrast to the through-composed nature of them. 'Clunky' is based on a very simple harmonic progression, the bass line of which is mapped out by the cello right from the initial statement. It blossoms out from this basic 4-section form, and develops with space for myself to improvise over an orchestral backing that builds underneath. This textural scheme reappears throughout the suite, and one of the interesting challenges in the mixing process wasCredits:Music composed by Gwilym Simcock Produced by Gwilym Simcock Executive Producer Siggi Loch Cover art by Tony Cragg, Outspan, 2007 © VG BildKunst Recorded on 19/20 November, 2012 at Angel Studios, London. Mixed and Mastered by Gwilym Simcock and Curtis Schwartz at Berry House Studios, Ardingly Credits:

17,50 €*
Duo Art: Creating Magic
Various Artists - Duo Art: Creating MagicCD / digitalDuo Art - es ist die reduzierteste Form des miteinander Musizierens. Nicht minder reichhaltig, wenn‘s gelingt, die kleinste „Bigband“ der Welt. Zwei auf sich alleine gestellt, in Harmonie und Wettbewerb. Sich ergänzend, hinterfragend und gegenseitig die Meinung sagend - ein faszinierender Dialog Ohr an Ohr. Spontan und intensiv, Call and Response – Jazz in seiner Reinform. Ein musikalischer Seiltanz ohne Netz und doppelten Boden. Im Idealfall entsteht große Kunst. Wie ein roter Faden zieht sich das Duett durch die Geschichte des Jazz. Im Œuvre eines jeden großen Jazzmusikers darf die Duo-Aufnahme nicht fehlen. Auch für ACT übt das Duo seit Anbeginn eine große Faszination aus: „Wie werden zwei Musiker aufeinander reagieren, werden sie zusammen finden und wachsen sie dabei miteinander über sich hinaus?“ Auf diese Fragestellung sucht ACT bis heute nach neuen Antworten und wagt dieses Experiment in den verschiedensten Musiker-Konstellationen. „Creating Magic“ ist eine Werkschau über 20 Jahre ACT Duo Art und der musikalische Trailer für die neue ACT Duo Art-Serie, mit dem Anliegen, magische Dialoge zu dokumentieren. Bereits im Startprogramm von ACT im Jahre 1992 tauschten sich Jasper van‘t Hof, Bob Malach und Wayne Krantz in verschiedenen Duos miteinander aus. Der schwedische Pianist Jan Johansson gilt als Wegbereiter des skandinavischen Jazz. Mit „Jazz på svenska“ (Jazz auf Schwedisch) hat er dem Jazz einen Weg in die Volksmusik gewiesen, bezeichnenderweise im Duett, mit Georg Riedel am Bass. Siggi Loch hat die beiden Musiker 1964 in Hamburg beim NDR Jazzworkshop erlebt und die Geschichte des „Swedish Folk – Modern“ 30 Jahre später mit Nils Landgren und Esbjörn Svensson fortgeschrieben. Auch auf „Pasodoble“ erreicht der schwedische Meisterbassist Lars Danielsson mit dem polnischen Piano-Überflieger Leszek Możdżer eine harmonische Symbiose, wie sie äußert selten ist. Gemeinsam erreichen sie ein unerhörtes Level an Interaktion und Spielwitz. Eine musikalische Sternstunde gelang Iiro Rantala und Michael Wollny im Dialog an zwei Flügeln bei „Jazz at the Berlin Philharmonic“ im Dezember 2012: „Tears For Esbjörn“ ist eine ergreifende Hommage an den 2008 verstorbenen Piano-Visionär, Esbjörn Svensson. Wollny ist mit einem weiteren Duett auf „Creating Magic“ zu hören: Das bisher unveröffentlichte „Polygon“, aufgenommen auf Schloss Elmau, mit dem norwegischen Saxofon-Shootingstar Marius Neset, ist das allererste Zusammentreffen der vielleicht wichtigsten beiden jungen europäischen Jazzmusiker unserer Zeit und verspricht glänzende Aussichten für die Zukunft. Der Sampler endet mit einem Stück, das auf tragische Weise einen festen Platz in der Jazzgeschichte eingenommen hat: „You Stole My Heart“ ist die letzte Aufnahme von Eddie Harris kurz vor seinem Tod. Nach den Konzert-Aufnahmen mit der WDR Big Band, die ebenso auf „The Last Concert“ dokumentiert sind, bat er den Pianisten Gil Goldstein noch in der Nacht zu einer zusätzlichen Session. Ein letztes Mal legte er seine ganze Seele in den Song, den er seiner Frau gewidmet hatte. Zurück in Los Angeles wurde er ins Krankenhaus eingeliefert und verstarb am 5. November 1996. „To make a dream come true, just take two“ heißt es in Marvin Gayes Hit „It Takes Two“. Manchmal ist weniger eben mehr, um magische Momente entstehen zu lassen – wie „Duo Art Creating Magic“ beweist. Credits: Compilation produced by Siggi Loch and mastered by Klaus Scheuermann The Art in Music: Cover art (Detail) by Philip Taaffe / ACT Art Collection

18,00 €*
Duo Art: Reverie at Schloss Elmau
Gwilym Simcock - Duo Art: Reverie at Schloss ElmauCD / digital Gwilym Simcock piano Yuri Goloubev bass Es war nur eine Frage der Zeit, bis der 1981 geborene Waliser Gwilym Simcock an den Ort zurückkehren würde, an dem er seinen bisher größten Erfolg als Pianist gefeiert hat: Mit „Good Days at Schloss Elmau“ gelang ihm eine der besten Piano Solo-Einspielungen der vergangenen Jahre. Das Album wurde 2011 für den Mercury Prize, dem wichtigsten genreübergreifenden Award im britischen Commonwealth, nominiert, womit der plötzlich auf einer Stufe Stand wie Popstar Adele. Beste Voraussetzungen also, um in der Abgeschiedenheit der bayerischen Voralpen im idyllischen Elmau erneut auf einen großen Wurf zu hoffen. Diesmal aber nicht allein, sondern mit dem Bassisten Yuri Goloubev: Am 13. März 2013 wurden die Aufnahmemikros eingeschaltet und es sollte erneut ein guter Tag für die Musik werden. „Reverie at Schloss Elmau“ ist der Beweis dafür - neun Träumereien zwischen Jazz und Klassik changierend, im intimen Dialog, gespielt von zwei Weltklassemusikern. Dass Jazzmusiker, wie auch Simcock, auf einer klassischen Grundausbildung, aufbauen, ist inzwischen fast selbstverständlich. Doch wenn einer nach einer Weltkarriere in der Klassik noch zum Jazz „übertritt“, ist das bislang die absolute Ausnahme. Eine Ausnahme namens Yuri Goloubev. 1972 in Moskau geboren, saß der Frühvollendete bereits mit 19 Jahren im Orchester des Bolschoi Theaters und war der jüngste klassische Bassist der Sowjetunion wie bislang auch Russlands. 2002 erhielt er den Titel des „Staatskünstlers“ aus den Händen Wladimir Putins. Der Absolvent des legendären Moskauer Konservatoriums arbeitete mit Klassik-Stars wie Mstislaw Rostropovich, Gidon Kremer oder Thomas Quasthoff und spielte an allen großen Häusern der Welt, von der Carnegie und der Royal Albert Hall über den Wiener Musikverein bis zur Oper von Sidney. Und doch entschloss sich Goloubev 2004, dem Ruf nachzugeben, den er schon lange gehört hatte, dem Ruf nach größerer musikalischer Freiheit und persönlicher Ausdrucksfähigkeit. Er zog nach Mailand und wurde Jazz-Musiker, seine „wahre Berufung“, wie er sagt. Schnell sprach sich erst in der italienischen, dann in der europäischen Szene herum, was für einen außergewöhnlichen Neuzugang es gab: Roberto Giuliani, Paolo Fresu, Adam Nussbaum, Michel Portal und viele andere sicherten sich Goloubevs Dienste. Über den Perkussionisten Asaf Sirkis lernte Goloubev schließlich Gwilym Simcock kennen. Und schnell wurde klar, dass hier zwei zueinander gefunden hatten, die schon von ihrer musikalischen DNS her in denselben Kategorien denken und fühlen. Beide vereint der Wille, ihre romantisch-klassische Ader in den Jazzkontext zu überführen und so war die gemeinsame Klangreise auf „Reverie at Schloss Elmau“ eine logische Konsequenz. Mit „Pastoral“ hat Simcock dem Album ein Präludium vorangestellt: Ganz ruhig und versammelt entspinnt sich ein einfaches, aber hypnotisches Thema, bei dem man zunächst an Satie oder Debussy denken könnte, das Simcock und Goloubev dann aber für Improvisationsteile und die verschiedensten harmonische Alterierungen öffnen. Die Kombination aus komponierter Struktur in klassischem Antlitz und der Bereitschaft zu ihrer spontanen Änderung durchzieht danach „Reverie at Schloss Elmau“. Stets wach, nehmen die beiden die Einfälle des anderen auf und setzen sie zu klar formulierten lyrischen Klanggemälden zusammen. So etwa bei Goloubevs ursprünglich für Akkordeon komponierter „Lost Romance“, die, wie es Goloubev selbst erklärt, „den Romantizismus des 19. Jahrhunderts mit Jazzharmonien verbindet, um eine spezielle Atmosphäre zu schaffen, in der die melodische Sprache der klassischen Moderne einen leichten Gegenwartsakzent bekommt.“ Pure Rhythmik ist dagegen „Antics“. Kein Wunder, komponierte Simcock das Stück doch zur Sommerolympiade für 50 Klaviere in den Straßen und Plätzen Londons. Goloubevs humorvoll betitelte Komposition „Non-Schumann Lied“ demonstriert die Liebe für deutsche Komponisten des 19. Jahrhunderts, die er mit Simcock gemeinsam hat. Direkt dem genialen Partner gewidmet ist der „Vain Song“, die jazzigste Nummer. Goloubev erklärt ihn so: „Ich hatte oft die Ehre, Gwilyms wundervollen „Plain Song“ zu spielen. Ich fühlte mich inspiriert, gewissermaßen eine Erwiderung zu schreiben.“ Dass es auch Simcock gerne witzig, flott und fröhlich hat, demonstriert sein „Flow“, eine perlende und leuchtende Miniatur. Das finale und titelgebende „Reverie“ schließlich wählte ebenfalls Goloubev aus. „Ich kenne das Stück von Giovanni Bottesini noch aus Studententagen, es ist Teil des klassischen Bass-Übungsrepertoires. Hier folgt Gwilym eher dem originalen Klavierteil und den Jazz-Skalen, die wir daraus abgeleitet haben.“ Wie zuvor schon auf „A Joy Forever“ spielt Goloubev den Bass mit dem Bogen, wie es nur ein klassischer Weltklassemusiker kann. Und auch vor dem unfassbar hohen Register wie bei „Flow“ müssen wohl die meisten reinen Jazzbassisten kapitulieren. Schon deshalb möchte man diesen Zuwachs aus dem klassischen Lager stürmisch begrüßen. Credits: Produced by Siggi Loch with the artists Recorded at Schloss Elmau by Adrian von Ripka, March 13, 2013 Mixed & mastered by Adrian von Ripka. Piano Tuner: Rudi Moser The Art in Music: Cover art (Detail) by Philip Taaffe / ACT Art Collection

17,50 €*
Lighthouse
Ein meisterhaftes Jazz-Trio mit keltischen Einflüssen, komplexen Rhythmen und harmonischer Tiefe – Simcock, Sirkis & Garland in perfekter Symbiose.

17,50 €*
Good Days At Schloss Elmau
Gwilym Simcock piano Chick Corea nennt ihn ein „Original, ein kreatives Genie“ und Jamie Cullum, unbestrittener Star des britischen Jazz, erklärt ihn zu „unserem besten jungen Klavierspieler“.Credits: Produced by Siggi Loch with the artist Recorded at Schloss Elmau by Florian Oestreicher, September 2, 2010. Mixed and mastered by Curtis Schwartz and Gwilym Simcock 

17,50 €*

Konzerte