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Jazzrausch Bigband

"Eine Kernschmelze von Bigband-Sound mit House und Techno-Musik.“ (Süddeutsche Zeitung)

Mit im Schnitt 120 Konzerten im Jahr ist die Jazzrausch Bigband eine der meist beschäftigten Big Bands Europas, auf ihren Konzerten in Europa, Amerika, Asien und Afrika bringt sie mit „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (FAZ) Jazzfans und Tanzwütige zusammen, wie wohl aktuell kein vergleichbares Ensemble. Groove mit Köpfchen, Elektro mit Gebläse, Jazz im Rausch.  

Die treibenden Köpfe hinter dem Projekt sind der Münchner Posaunist und Musikmanager Roman Sladek und der ebenfalls in München lebende Gitarrist und Komponist Leonhard Kuhn.

Keimzelle und Ausgangspunkt der musikalischen Reise ist eine Münchner Institution: das „Harry Klein“, einer der renommiertesten Elektro Clubs Europas. Im Jahr 2015, nur ein Jahr nach ihrer Gründung, wird die Jazzrausch Bigband Artist in Residence im „Harry“ und das junge Münchner Publikum flippt aus. Eine Big Band im Techno Club. Wirklich einmalig. Für München und die Welt. Schnell werden die Bühnen größer, die Band füllt sowohl Rock-Venues wie die Muffathalle, als auch Hochkultur-Tempel wie die Münchner Philharmonie und gastiert auf namhaften Festivals in ganz Deutschland. Die Kreise, die die Band zieht, werden weiter: Konzertreisen führen sie unter anderem ins Lincoln Center nach New York, zum JZ Festival nach Shanghai, zum Safaricom International Jazzfestival nach Nairobi, der Ural Music Night in Yekaterinburg und zum SXSW Music Festival nach Austin.

So ist es nicht übertrieben, die Band ein Phänomen zu nennen. Eines, das auf ganz eigene Art zeigt, was lange schon brodelt und arbeitet in dieser Musik, die sich „Jazz“ nennt: Sie ist heute mehr denn je die Schublade für das, was sonst in keine Schublade passt. Und alle, die Musiker wie das Publikum, haben Spaß am lustvollen Einreißen von Grenzen. Die Musik der Jazzrausch Bigband, so scheint es, erfüllt in diesem Zusammenhang mehrerlei Hinsicht Sehnsüchte: Die der Clubgänger nach mehr Echtem, Handgemachtem, Frischem, Originellem.
Und die der Jazz- und Klassik-Hörer nach mehr Wumms, Entertainment, nach großem Sound und fettem Groove.

Veröffentlichungen

Bangers Only!
Jazzrausch Bigband - Bangers Only!CD / Vinyl / digital Jazzrausch Bigband Auf dem neuen Jazzrausch Bigband-Album „Bangers Only!“ dreht sich nun alles um die kleine Form: Dreizehn „Banger“, also Hits, die auf keinem Konzert und in keiner Playlist fehlen dürfen. Alles im Song-Format um drei bis vier Minuten, immer auf den Punkt, oft voll auf die Zwölf, komplett neu aufgenommen und produziert. Knapp die Hälfte der Songs sind Fan-Favoriten - wie das chartverdächtige „Moebius Strip“, das funky „I Want To Be A Banana“ oder das Bläser-Gewitter „Punkt und Linie zur Fläche“. Die andere Hälfte ist neu, die Zutatenliste Jazzrausch Bigband-typisch lang: Techno-, Disco- und Funk-Beats, dicke Bläser-Wände neben weiten, luftigen Flächen, dazu Gesang, Spoken Word und Improvisation. Neu sind Euro-Dance-Anleihen, grell und juicy wie Hubba Bubba-Kaugummi beim ersten Mal Reinbeißen.Zu süß wird’s trotzdem nie, denn der Band und ihrem Chefkomponisten und Arrangeur Leonhard Kuhn gelingt ein Spagat: Man hört stets eine echte, komplett un-ironische Liebe für all diese gegensätzliche Stile, aber auch die Freude am Dekonstruieren und Einreißen, dem steten Wechsel aus Spaß und Ernst. Und „Bangers Only!“ zeigt, dass die Band zu einem unverkennbar eigenen Sound gefunden hat, der ihrer großen und bunt gemischten Fangemeinde inzwischen sehr vertraut ist und der alles zu einem großen, runden Ganzen verbindet.Knapp 1.000 Shows in 15 Ländern hat das aktuell aus 35 jungen Musiker:innen bestehende Jazzrausch-Kollektiv seit seiner Gründung gespielt. Dazu kommen, „Bangers Only!“ eingeschlossen, 12 Alben, neun davon auf ACT. Und seit Anfang 2024 hat die Band ein festes Zuhause: Das imposante, neu eröffnete BERGSON Kunstkraftwerk im Münchner Westen. Dieses ist so etwas wie eine physische Manifestation der Jazzrausch-Idee. Und das die Band hier als Haus-Ensemble fungiert, schlägt einen Bogen ganz zurück zu ihren Anfängen im Jahr 2014 als Artist in Residence im Münchner Techno-Club „Harry Klein“. Warum das, was einmal klein begann auch im Großen funktioniert? Weil es in dieser Musik für alle etwas Vertrautes und zugleich etwas Neues zu entdecken gibt, egal woher man kommt. Und weil es einem die Intensität dieser Musik so leicht macht, sich auf sie einzulassen.Credits: Regie & production: Roman Sladek Music by Leonhard Kuhn The Art in Music: Cover art von Lena Maidl (sturmtiefdesign)

Ab 18,00 €*
Bruckner´s Breakdown
Jazzrausch Bigband - Bruckner´s BreakdownCD / Vinyl / digitalJazzrausch BigbandDie Jazzrausch Bigband hat sich in ihrer nun schon zehnjährigen Geschichte als eine Institution etabliert, die das Unmögliche möglich macht: Jazz meets Techno meets Bigband? Kein Problem. Ausverkaufte Konzerte vom Elektro-Club über Jazzfestivals bis zu klassischen Häusern? Läuft! Und wer meint, das musikalische Spektrum der Band könnte breiter nicht sein, der wird durch ihre Klassikbearbeitungen eines Besseren belehrt.Nach Neufassungen der Musik von Gustav Mahler und Ludwig van Beethoven erscheint mit „Bruckner’s Breakdown“ nun das garantiert ungewöhnlichste Album des Brucknerjahrs 2024. Jazzrausch-Hauskomponist Leonard Kuhn transportiert Bruckners Symphonien und an diese angelehnte Originalkompositionen zumeist in ein knackiges, fast schon pop-orientiertes Song-Format – mit intensiven Grooves und oft mit packender Wucht, aber auch mit viel Raffinesse und einer um Horn, Schlagwerk, Fagott und drei Streicher erweiterte Bigband Besetzung. Und bei alledem bleibt immer noch jede Menge Raum für das „Jazz“ in „Jazzrausch“ und das Ensemble präsentiert sich einmal mehr nicht nur als perfekt funktionierende Einheit, sondern auch als eine Vereinigung von solistisch glänzenden Individualist:innen. Fundamentale Bässe, feingeistige Sinfonik und improvisatorische Freiheit im Wechselspiel – wo sonst gelingt das so überzeugend wie hier…? Credits: Directed and produced by Roman Sladek

Ab 18,00 €*
Mahler's Breakdown
Jazzrausch Bigband - Mahler´s BreakdownCD / Vinyl / digital Jazzrausch Bigband Mit der von ihr erfundenen explosiven Mischung von Bigband-Jazz mit technoiden Rhythmen und Sounds ist die Jazzrausch Bigband bekannt geworden. Dabei wird mitunter übersehen, dass Bandleader Roman Sladek und Chefkomponist Leonhard Kuhn auch gerne die orchestrale Klassik in ihr Konzept mit eingebunden haben. Bereits 2016 befassten sie sich auf „Bruckners Breakdown“ mit der Musik des österreichischen Romantikers des 19. Jahrhunderts. Auch Brahms findet sich in der JRBB-Programmliste. Und auf dem Höhepunkt ihrer Erfolgswelle wäre wohl „Beethoven’s Breakdown“ im Beethovenjahr 2020 ein weiteren Triumpf geworden, hätte nicht die Pandemie alle Auftritte vereitelt. Nun haben sich die Hochdruck-Jazzer erneut einem Klassiker verschrieben: Gustav Mahler. Anders als bei den früheren Klassik-Adaptionen ist es diesmal kein „Best-of“ verschiedener Kompositionen, sondern auf ein zentrales Werk Mahlers konzentriert: auf die berühmte 5. Sinfonie in cis-Moll des Wiener Großmeister der Spätromantik an der Schwelle zur Moderne. Mahler selbst hatte lange mit ihr zu kämpfen: „Meine fünfte Sinfonie ist ein verfluchtes Werk. Niemand versteht sie“, klagte der Komponist und überarbeitete die Instrumentation seines Werkes nach der Uraufführung 1904 mehrfach. An die naheliegendste Lösung konnte er noch nicht denken: „Die Sinfonie wurde für Techno-Big-Bands geschrieben, obwohl es die damals noch gar nicht gab", sagt Jazzrausch Bigband-Gründer und Bandleader Roman Sladek mit einem Augenzwinkern.Hört man den Einstieg mit dem „Trauermarsch“ des ersten Satzes, so bekommt Sladeks Scherz einen seriösen Hintergrund: Wie ein Schlagzeug-Klick und ein Gitarren-Lick das Tempo vorgeben, wie das schwere Blech das Thema einführt, wie das Piano einen Groove darunterlegt, wie alle Instumente gemeinsam die Melodie zum Tanzen bringen. Wie dann das Saxofon das Thema übernimmt und improvisatorisch weiterspinnt, wie das Ganze nach einem Tonart-Wechsel kulminiert und wieder mit Klick und Gitarre ausklingt – besser könnte dies nicht original für die Jazzrausch Bigband geschrieben sein. Auch der fulminante zweite Satz oder der träumerische, hier auch mal in den klassischen Bigband-Sound führende vierte klingen wie diesem Ensemble auf den Leib geschrieben. Gewissermaßen als Zugabe gibt es noch einen Satz aus der 3. Sinfonie – auf besonderen Wunsch Sladeks wegen der herausragenden Posaunen-Passagen. So ist „Mahler's Breakdown“ wieder ein herausragendes Arrangement des Masterminds Leonhard Kuhn. „Ich hatte mir alle seine Sinfonien angehört, mich aber schnell für die Fünfte entschieden. Weil sie beim Publikum bekannt ist, und weil sie zwar wuchtig, aber insgesamt eher fein ist. Und vielleicht auch, weil ich sie in Dresden nach einer unserer Uraufführungen live gehört hatte und einen besonderen Bezug dazu hatte.“ Das Album stellt die Sinfonie auf den Kopf: 110 Jahre später wird Mahlers Aufbruch zu einer neuen Musiksprache ebenso gekonnt fortgesetzt wie sein Wunsch, die Partien mit Solisten zu besetzen. In der 50-minütigen Techno-Version der "Sinfonia Maledetta", wie sie ein italienischer Kopist nannte, entfaltet die Jazzrausch Bigband ihre instrumentale Vielseitigkeit und schiere Wucht. Nicht zuletzt durch ihre energiegeladenen Improvisationen nehmen die 15 Musiker Mahlers (und Kuhns) Musik ins Hier und Jetzt: Ein Rave zum Zuhören, eine Symphonie zum Tanzen. Credits: Music by Gustav Mahler, arranged by Leonhard Kuhn Recorded, mixed and mastered by Umberto Echo Recorded on March 19th 2023 at Dorian Gray Studios, Munich Jazzrausch Big Band, directed and produced by Roman Sladek Photo by Sebastian Reiter the art in music:cover art by sturmtiefdesign

Ab 18,00 €*
Alle Jahre wieder!
Jazzrausch Bigband - Alle Jahre wieder!CD / Vinyl / digitalJazzrausch BigbandBekannt geworden ist die Jazzrausch Bigband durch ihre Techno-Jazz-Programme, mit denen sie quasi ein neues Genre erfunden hat. Doch alle Jahre wieder, schon seit der Gründung vor acht Jahren, geht die Truppe am Jahresende mit einem Weihnachtsprogramm auf Tour. „Wie zuletzt beim Album ‚Emergenz‘ geht es bei unseren regulären Projekten darum, Themen zu bearbeiten und uns so immer wieder neu zu erfinden,“ sagt Bandgründer und -leiter Roman Sladek. „Bei unserem Weihnachtsding geht es ausschließlich um Spaß. Zudem war es sogar unser erstes Programm überhaupt, welches wir nach wie vor liebevoll weiterentwickeln. Denn wir brennen darauf, uns einen Monat im Jahr voll und ganz der Bigband-Tradition zu widmen.“Folgerichtig erschien 2019 als ACT-Debüt – inzwischen sind schon vier Veröffentlichungen dazu gekommen – nicht nur „Dancing Wittgenstein“, sondern auch das Weihnachtsprogramm „Still! Still! Still!“. Weil die Band das Repertoire sukzessive erweitert und erneuert hat, und sich nach der Corona-Pause eine große Weihnachtstour von der Laeiszhalle Hamburg über den Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf und der Isarphilharmonie München bis zum Berliner Dom abzeichnete, „war es an der Zeit, für unser Herzensthema ein neues Album aufzunehmen“, wie Sladek findet. Voilà, hier kommt „Alle Jahre wieder!“.Freilich wäre die Jazzrausch Bigband nicht so innovativ und erfolgreich, wenn sie sich mit irgendeinem schnell zusammengezimmerten Weihnachtsalbum begnügen würde. Für sie muss es schon überraschend anders und etwas mit „Wumms“ sein. Was schon bei der Vorbereitung begann: Bereits im Frühjahr erteilte Sladek dem Band-Chefkomponisten und -Arrangeur Leonhard Kuhn den Auftrag, 50 Minuten mit komplett neuen Stücken zusammenzustellen. Proben und Aufnahme wurden zwischen die zahlreichen Tournee-Termine im Sommer fest eingeplant. Auch konzeptionell gab man sich nicht mit dem Erreichten zufrieden.War schon „Still! Still! Still!“ nahezu ein über beliebte Weihnachtsstücke gestülptes Kompendium der Bigband-Stile, so ist das Spektrum auf „Alle Jahre wieder!“ noch einmal deutlich erweitert. Obwohl es formal sogar konzentrierter ist: Im Unterschied zu allen anderen Alben der Jazzrausch Bigband ist dies erstmals ein rein instrumentales; und dann hat Kuhn zehn völlig Jazz-unverdächtige, fast schon bieder anmutende klassische Weihnachtslieder von „Tochter Zion, freue dich“ über „Adeste fideles“ oder „Ihr Kinderlein, kommet“ bis zum Titelstück versammelt und mit seinen Orchestergewändern komplett neu eingekleidet: Mal lächelt einen der typische Glenn-Miller-Swing an, mal Artie Shaws unvergleichliche Bigband-Eleganz. Das bayerische „Es wird scho glei dumpa“ kommt einem im Tijuana-Brass-Sound des legendären Trompeters und Orchesterleiters Herb Alpert entgegen, „In dulci jubilo“ wird zur Count-Basie-Hochdruck-Bläsermaschine. „Maria durch ein’ Dornwald ging“ bekommt nach einem Henry-Mancini-artigen Intro den Touch des Mel Lewis/Thad Jones Orchestra, „Ich steh’ an deiner Krippe hier“ wird zum relaxten Gegenstück diverser Swing-Großmeister. „Wir hatten eine Fetz’ngaudi“, berichtet Sladek. Diese hört man dem natürlich wieder meisterlich gespielten Album samt manchem Augenzwinkern an. Zu viel Besinnlichkeit wird wegblasen und die Hörerinnen und Hörer werden mitreißend in einen weihnachtlichen Jazzrausch versetzt. Zugleich ist „Alle Jahre wieder!“ eine weihnachtliche Hommage an die Großen der Bigband-Geschichte. „Es ist fast schon kitschig, wenn man bei solchen zwischen allerlei Auftritten geschobenen Aufnahmen merkt, dass man Teil von etwas ist, das vielleicht einmal eine Anekdote der Jazzgeschichte wird. Wir sind eben eine Bigband, die richtig viel spielt, was man eigentlich nur von früher kennt. Das ist schon etwas Besonderes.“ Und es geht um noch mehr: „Diese Musik hat einfach eine unheimliche Power und Lebensfreunde. Sie muss nicht im Anzug gespielt werden. Wir wollen sie gerechter, moderner, humorvoller und attraktiver präsentieren. So, dass jede und jeder in der eigenen Lebensrealität daran anknüpfen kann. Bei einem Weihnachtsprogramm können sich alle auf einem gemeinsamen Nenner treffen. Und dann gehen wir gemeinsam los.“ So gelingt der Jazzrausch Bigband wieder einmal, was trotz aller Genre-Erweiterungen nur wenige im Jazzbereich schaffen: Jung und Alt zusammenzubringen, Tradition und Revolution, Bekanntes und Neues. Alle Jahre wieder. Credits: Directed and produced by Roman Sladek Traditional music arranged by Leonhard Kuhn Recorded by Josy Friebel at Mastermixstudio, Unterföhring, August 2022 Mixed by Josy Friebel Mastered by Umberto Echo The Art in Music: Cover Art by Lena Maidl (sturmtiefdesign)

Ab 18,00 €*
Magic Moments 15: In the Spirit of Jazz
Various Artists - Magic Moments 15: In the Spirit of JazzCD / digitalBestes Jazzinfotainment zum 30 jährigen Jubiläum von ACT: 16 Tracks, 65 Minuten Musik in the Spirit of Jazz, u.a. mit Nils Landgren, Emile Parisien & Theo Croker, Iiro Rantala, Vincent Peirani Trio, Michael Wollny Trio, Joel Lyssarides, Jakob Manz & Johanna Summer, uvm.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

5,90 €*
Emergenz
Jazzrausch Bigband - EmergenzCD / Vinyl / digitalJazzrausch BigbandEigentlich dürfte es nicht funktionieren: Jazz meets Techno meets Bigband. Nur: Alle, die die Jazzrausch Bigband schon einmal gehört oder gesehen haben, juckt das nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil. Seit der Gründung im Jahr 2014 ist das komplett unabhängige Projekt kontinuierlich gewachsen. Von der gefeierten Hausband im legendären, heute kurz vor der Zwangsschließung stehenden Münchner Techno-Club „Harry Klein“, in dem über den Zeitraum von drei Monaten auch die Aufnahmen des neuen Albums „Emergenz“ stattfanden, bis in die großen Klassik-Tempel wie die Elbphilharmonie, Isarphilharmonie oder Berliner Philharmonie. Und inzwischen auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Jazzrausch Bigband, das heißt: Gigantischer Nerd-Exzess, Wucht und Raffinesse, Spaß und Tiefgang, jung und alt, E und U. Geht nicht, gibt’s nicht. Dass geht, was eigentlich nicht gehen kann, liegt an drei Konstanten: Zum einen Roman Sladek - besessener Bandleader, Organisator, Möglich-Macher und mächtiger Posaunist mit klassischer Ausbildung und Heavy Metal-Background. Hinzu kommt Komponist und Elektroniker Leonhard Kuhn, mit dessen Hilfe die Jazzrausch Bigband agiert wie ein klassisches Orchester. Je „Spielzeit“ widmet sie sich mindestens einem, oft auch mehreren neuen Themen: Klassischen Komponisten wie Beethoven, Bruckner oder Schostakowitsch genauso wie Einflüssen aus Philosophie, Literatur oder Naturwissenschaft, sogar swingende Weihnachtsprogramme sind Teil des Repertoires, dann ausnahmsweise auch mal ganz ohne Techno. Schließlich wäre alles nichts ohne die drei Dutzend Musikerinnen und Musiker, die zur Besetzung der Jazzrausch Bigband gehören. Allesamt Charaktere für sich, mit klarer Handschrift, Bühnenpersönlichkeit und sehr diversem musikalischen Background. Womit wir beim Thema des Albums „Emergenz“ angelangt wären. Der Begriff stammt aus der Philosophie und beschreibt das Herausbilden neuer Eigenschaften eines Systems durch das Zusammenspiel seiner einzelnen Elemente. Eine Metapher für den lebenden, sich stetig verändernden Organismus Jazzrausch Bigband. Vergleicht man „Emergenz“ mit früheren Alben, so fällt vor allem auf, dass die Ausdruckspalette der Band noch differenzierter und raffinierter geworden ist. Klar, auf den Energie-Höhepunkten der Platte steppt auch weiterhin der Techno-Jazz-Bär. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Aber zwischendrin bricht die four-on-the-floor Bassdrum immer öfter auf, manche Abschnitte werden fast nur von komplex ineinander verzahnten Bläserstimmen oder lässigen Vokal-Passagen getragen.  Man hört Einflüsse aus Minimal Music und federndem Drum’n’Bass, Fragmente aus Gedichten von Gertrude Stein („Go!Go!Go!“, „Present Tense“) oder der Musik von Wayne Shorter („Orbits“). Auf „As Darkness Fell“ flüstert die aus Armenien stammende Trompeterin Angela Avetisyan von einer Zeit, in der es still wurde und keine Musik mehr zu hören war. Die Ballade „Five Dice“ erzählt die wahre Geschichte einer Frau, die nach der Trennung von ihrem Partner fünf Würfel als Andenken an ihn behält. Das nervös-aufgekratzte „Ticking Time Bomb“ beschreibt das Gefühl, von den eigenen Gefühlen und Gedanken überwältigt zu werden und von der schieren Fülle der Eindrücke aus sich selbst heraus nahezu zu explodieren. Es hilft, all diese und viele weitere Einflüsse aus der Lebens- und Gedankenwelt der Mitwirkenden zu kennen, wenn man der Faszination und dem Erfolg des Phänomens Jazzrausch Bigband auf den Grund gehen will. Um sich von ihrer Musik berühren und begeistern zu lassen, braucht es hingegen keine Erklärungen. Alle so unterschiedlichen Zutaten vereinen sich organisch zu einem ganz eigenen, neuen Ding. Und es entsteht Musik, die unmittelbar in Herz und Kopf der Hörer*innen vordringt. Dürfte eigentlich nicht funktionieren. Tut es aber. Credits: Recorded by Josy Friebel from May to September 2021 at Harry Klein, Munich Produced, directed and mixed by Roman Sladek Mastered by Klaus Scheuermann The Art in Music: Cover art by Lena Maidl (sturmtiefdesign)

Ab 18,00 €*
Christmas in the Spirit of Jazz
Various Artists - Christmas in the Spirit of JazzCD / digitalSo unterschiedlich wie Weinachten gefeiert wird, kann auch Weihnachtsmusik klingen. Nils Landgrens „Christmas With My Friends“ ist seit nunmehr 15 Jahren aus der Adventszeit nicht mehr wegzudenken, doch er ist lange nicht der Einzige. Viele weitere ACT Künstler.innen haben ihre ganz eigenen Weihnachtsklänge erschaffen: Von den stillen und ruhigen Tönen Bugge Wesseltofts, über Tore Brunborgs „Nordic Christmas“, Musik von Laila Biali oder den Echoes of Swing bis hin zum jungem Sound der Jazzrausch Bigband. Sie alle und viele mehr kommen zusammen auf “Christmas in the Spirit of Jazz“, der ACT Weihnachtssoundtrack 2021. Rückgrat dieser Weihnachtscompilation sind ausgewählte Titel aus allen acht „Christmas With My Friends“-Alben. Mit „Coming‘ Home for Christmas“ macht Nils Landgren den Anfang. Im Laufe der insgesamt 18 Stücke der Zusammen-stellung treten dann weitere Solisten seines Ensembles hervor: Jessica Pilnäs, Johan Norberg und Jonas Knutson mit dem swingenden Klassiker „Sleigh Ride“, Sharon Dyall mit ihrer bluesgetränkten Stimme auf dem lebensfrohen „Just Another Christmas Song“ sowie Ida Sand und Jeanette Köhn, die den „Angel’s Carol“ im sanft voranschreitenden Duett singen: Musik, die „funkelt wie der Sternenhimmel einer nordischen Winternacht“, urteilte der Stern seinerseits über Nils Landgrens „Christmas with My friends“. Aus Schwedens Nachbarland Norwegen stammt ein anderer Weihnachtsklassiker: Bugge Wesseltoft hat dort mit seinem Pianosolo Album „It’s Snowing On My Piano“ eines der meist gehörtesten Weihnachtalben des Landes eingespielt. In grüblerischen Klängen ertönt daraus „In Dulce Jubilo“ und setzt den Fokus auf das Wesentliche. Janne Mark aus Dänemark knüpft daran und besingt den „Vinter“, eine Hymne, die Skandinaviens dunkle Jahreszeit erstrahlen lässt. Frecher und belebter ist Weihnachten bei der Jazzrausch Bigband: Mal laut, mal leise, aber immer stilvoll und mit feinstem Bigband Sound: „Fröhliche Weihnacht überall“ scheint das Weihnachtsmotto der jungen Bigband zu sein und ist das Gegenstück zu den ruhigen und besinnlichen Klängen auf „Christmas in the Spirit of Jazz“. Ebenso swin-gend, amerikanische Weihnachtsstimmung versprühend kommen die Echoes of Swing und Rebecca Kilgore mit ihrem „Winter Wonderland“ daher. Auch zwei Stücke, die ursprünglich gar nicht als Weihnachtslieder geschrieben, aber dann Einzug in den Weihnachtska-non gefunden haben, sind zu hören: Laila Bialis Version des Jazzstandards „A Child is Born“ von Thad Jones ist hier erstmals auf CD veröffentlicht. Und der polnische Geiger Adam Bałdych interpretiert Leonard Cohens „Hallelujah“, das eben-falls heute aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken ist. Wie auch Iiro Rantalas Hommage an John Lennon mit “Happy X-mas, War is Over“. Virtuos und mit Tiefgang ist diese Solo-Interpretation eine Botschaft des Friedens und gerade in der heutigen Zeit aktueller und wichtiger denn je. „Have Yourself a Merry Little Christmas” haben Caecilie Norby und Lars Danielsson speziell für „Christmas in the Spirit of Jazz“ aufgenommen. Nur Stimme und Bass im Duo, unbekümmert, aber doch feierlich. Es folgt noch ein besinnli-cher „Christmas Song“ von Viktoria Tolstoy zusammen mit Ida Sand, Ulf Wakenius und Nils Landgren, bevor Mr. Red-horn allein mit seiner Posaune „Christmas in the Spirit of Jazz“ stimmungsvoll zum Ende führt: „Der Mond ist aufge-gangen“ aus seinem jüngst erschienenen Soloalbum „Nature Boy“ lässt seine Posaunentöne schwerelos durch Raum und Zeit zirkulieren und bildet so einen fast meditativen Abschlus.

12,90 €*
Magic Moments 14 "In The Spirit Of Jazz"
Various Artists - Magic Moments 14 "In The Spirit Of Jazz"CD / digital„Mehr als jede andere Kunstform berührt Musik die Menschen unmittelbar,“ lautet das Credo von ACT-Gründer Siggi Loch. Seit fast 30 Jahren hat es sich das Label deshalb zur Aufgabe gemacht, die Künstler zu finden und zu fördern, die Geist, Herz und Seele besonders nachhaltig erreichen. Und vielleicht war dies nie wichtiger als jetzt, in Zeiten der Pandemie, des Verstummens der Kultur, der emotionalen Isolation und der virtuellen Realitäten. „Magic Moments 14“ bündelt mit 16 Interpreten und Titeln aus dem aktuellen ACT-Programm die ganze Kraft der „Music in the Spirit of Jazz“, dieser universellen, für jeden verständlichen Weltsprache jenseits der Worte, die Menschen zusammenbringen, bewegen und begeistern kann. Und macht die Schwerpunkte des erklärten Entdeckerlabels ACT deutlich: Schon immer lag der Fokus von ACT auf dem europäischen Jazz, der sich auf die eigenen Musiktraditionen besonnen, diese mit den amerikanischen Wurzeln verknüpft und damit neue Wege eröffnet hat. So beginnt „Magic Moments 14“ auch mit einem „Cancon des fuego fatuo“ des jungen spani-schen Pianisten Daniel Garcia, einer faszinierenden neuen Stimme des spanischen Jazz, der die Musik seiner Heimat neu aufgreift. Und mit dem umwerfenden Debüt der bekannten österreichischen Schauspielerin Birgit Minichmayr, die sich mit einem Shakespeare-Sonnet zusammen mit den Weltmusikern von Quadro Nuevo und dem Early-Jazz-Spezialisten Bernd Lhotzky als grandiose, moderne Jazz-Diseuse vorstellt. Weitere Beispiel für neue strahlende Sterne am europäischen Musikhimmel sind die französisch-algerische Cellistin und Sängerin Nesrine oder das neue Trio des österreichischen Pianisten David Helbock. Nicht fehlen dürfen die, mit denen es angefangen hat und die ACT zum führenden Label für schwedischen Jazz gemacht haben: Posaunist Nils Landgren steuert einen neuen Streich seiner Funk Unit bei, mit der er dem schwarzen Soul-Jazz seit vielen Jahren ein europäisches Gesicht gegeben hat. Bassist Lars Danielsson zelebriert mit „Cloudland“ von seinem neuen Liberetto-Album wieder die Verbindung von Klassik, Jazz und Nordic Sound. Ida Sand knüpft an die Tradi-tion skandinavischer Sängerinnen an, die das Songbook der Welt mit ihrem Soul „in the Spirit of Jazz“ bereichern. Und zum Album-Abschluss untermauern Pianist Jan Lundgren und Lars Danielsson zusammen mit dem französischen Neu-definierer des Sopransaxofons Emile Parisien den Anspruch einer europäischer Kunstmusik mit schwedischem Akzent. Nicht zuletzt hat ACT als eines der ersten wichtigen Labels auch den aktuellen deutschen Jazz gefördert. Von der enormen Entwicklung zeugen auf „Magic Moments 14“ so viele Künstler wie nie: Der Passauer Violinist Florian Willeit-ner; der in der süddeutschen Szene kometenhaft aufgestiegene Gitarrist Philipp Schiepek; die alle Grenzen sprengende Band KUU! der – wie Minichmayr vor allem als Schauspiele-rin bekannten - Sängerin Jelena Kuljic; natürlich die Jazzrausch Bigband, die mit ihrem TechnoJazz weltweit aufhor-chen lassen, oder die neuen preisgekrönten Shootingstars am Klavier Johanna Summer und Vincent Meissner. Summer und Meissner stehen, wie Garcia, Lundgren und Helbock, gleichzeitig für das besondere Augenmerk, das ACT immer auf die besten Pianisten Europas gelegt hat. Und so runden zwei andere die „Magic Moments 14“ ab, die zu-gleich die wohl international bedeutendsten sind: der 77-jährige, immer noch vor Tatendrang strotzende Joachim Kühn und sein legitimer Erbe Michael Wollny, hier in seinem neuen All-Star-Quartett XXXX mit Emile Parisien, Tim Lefebv-re und Christian Lillinger (soeben mit mehreren Deutschen Jazzpreisen dekoriert, darunter einer für KUU!) zu erleben. So ergibt „Magic Moments 14“ eine Quintessenz dessen, was genreüberschreitender, innovativer Jazz aktuell zu bieten hat. Ein mitreißendes, berührendes, Begegnung und Ge-spräch suchendes Heilmittel gegen die Geißeln unserer Zeit. Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
téchne
Jazzrausch Bigband - téchneCD / Vinyl / digital Jazzrausch Bigband featuring: Jelena Kuljić, Nesrine, Viktoria Tolstoy, Wolfgang Haffner, David Helbock’s Random/Control, Kalle Kalima, Nils Landgren & Jakob Manz „Mit der Jazzrausch Bigband ist Jazz wieder sexy“ (Bayerischer Rundfunk) – und ihre intelligente Mischung aus Techno Sound und Bigband Jazz genießen Sitzende im Ohrensessel ebenso wie Tanzende auf dem Dancefloor. Die Jazzrausch Bigband wurde 2014 in München von Roman Sladek gegründet und entwickelte sich unter seiner Leitung mit über 600 Konzerten weltweit zu einer der erfolgreichsten Big Bands der Welt. Seit 2015 ist die 35 Musiker*innen starke Großformation Artist in Residence im renommierten Münchner Technoclub »Harry Klein«. Ausgehend von dieser einzigartigen Kooperation definiert die Jazzrausch Bigband zusammen mit ihrem Komponisten Leonhard Kuhn das völlig neue Genre „Techno-Jazz“. Sogar im Mutterland des Jazz hat die Musik der Jazzrausch Bigband hohe Wellen geschlagen. Sie spielten in New Yorks Lincoln Center und der renommierte Downbeat stellte fest: „A high-voltage performance with party atmosphere and yet plenty of experimentation. The mix of jazz and techno initially might seem surprising, but actually makes perfect sense.“Bereits auf ihren vorherigen Alben "Bruckner's Breakdown“, "Dancing Wittgenstein" und "Beethoven‘s Breakdown“ demonstriert die Jazzrausch Bigband eindrucksvoll ihre neuen Perspektiven auf das künstlerische Zusammenwirken kultur- und geisteswissenschaftlicher Themen. Nun steht »téchne« im Zentrum ihrer Kreativität: Der Albumtitel bezieht sich auf den altgriechischen Begriff „τέχνη“, der in der europäisch geprägten Philosophie bis heute bedeutend für das Verständnis von Kunst, Wissenschaft und Technik ist. Ausschlaggebend für das künstlerische Interesse an »τέχνη« war die Erkenntnis, dass der ursprüngliche Begriff keine Unterscheidung dieser Kategorien kennt. Mit ihrem neuen Album spiegeln die jungen Musikerinnen und Musiker zusammen mit ihren Gästen ihr Bewusstsein für die fließenden Übergänge dieser Ebenen wider – kompositorisch und textlich durch die Bearbeitung mathematischer, philosophischer und literarischer Themen, klanglich durch die Verbindung von Jazz, Klassik und Techno. Die Beschäftigung mit téchne lud den Komponisten Leonhard Kuhn dazu ein, sich nicht nur mit der Beziehung von Kunst und Technik, sondern auch mit verschiedenen Disziplinen der Kunst, Wissenschaft und Philosophie musikalisch auseinanderzusetzen. So beschäftigt sich „What It Is“ politisch mit Vermögensungleich-heit und der aktuellen Corona-Krise und zeigt mit Sartres Worten eine Alternative zum berühmten „It is what it is“ auf. In „Der Literat“ werden Strawinskyesque Harmonien mit komplexen Rhythmen und Melodien verwoben, um das gleichnamige Gedicht von Hugo Ball zu einem wilden Techno-Werk zu vertonen. In „AI 101“ verbindet sich die Technik der künstlichen Intelligenz mit der Kunst der Musik, indem zum Komponieren auch KI verwendet wurde: „Das Stück wirft die Frage auf, ob eigentlich die KI dem Menschen immer ähnlicher wird, oder ob es nicht ein Stück weit auch umgekehrt ist. Verhalten wir uns nicht manchmal schon viel zu sehr wie Maschinen in einem selbst gebauten panoptischen Gefängnis?“, gibt Kuhn Einblicke in seine Gedankenwelt. Neben den Stücken des Chefkomponisten und -arrangeurs finden sich auf „téchne“ auch Kompositionen befreundeter Tonsetzer wieder, was eher ungewöhnlich für die Band ist: „Meist sind unsere Programme durchkomponiert und funktionieren als geschlossenes Gesamtwerk“, erklärt Roman Sladek, „téchne dagegen ist bunter und facettenreicher geworden. Theresa Zaremba ist eine brillante Filmkomponistin und Andreas Unterreiner ein großartiger Jazztrompeter und Komponist. Mit beiden durften wir bereits vollständige Konzertprogramme erarbeiten. Ihre Kompositionen fügen sich daher ganz ideal in den téchne-Kosmos ein.“ Neu ist auch, dass sich eine Schar illustrer Feature-Gäste zur Jazzrausch Bigband gesellen: Posaunenstar Nils Landgren war bereits auf „Beethoven's Breakdown“ zu Gast und ist nun auch auf „téchne“ zu hören, wie auch die betörende Stimme von Nesrine im Opener „Mosaïque Bleu“ oder die expressiven Textinterpretationen der Sängerin und Theaterschauspielerin Jelena Kuljić, bekannt aus der Indiejazz-Band KUU! und festes Mitglied der Münchner Kammerspiele. Diese und Viktoria Tolstoy, Wolfgang Haffner, David Helbock, Kalle Kalima sowie Jakob Manz verleihen dem Album den letzten Schliff. Aufgenommen wurde das Album von Josy Friebel im Techno-Club Harry Klein: „Hier sind wir uns zuhause. Diese Umgebung hat uns den richtigen Vibe für das Album gegeben, anstatt in einem sterilen Tonstudio aufzunehmen“. Und in der Tat klingt „téchne“ ein Stück weit technoider und mehr „down to the floor“ als die in ihren Arrangements oft komplexeren Vorgängeralben. „Heiliger Bimbam, what a band!“ zeigte sich das Fono Forum von der Jazzrausch Bigband begeistert. Ein Ausspruch der ganz sicher auch für „téchne“ gilt und jede*n dazu ermuntert, die Band mit ihrem furiosen Gemisch live zu erleben, das den Ursprüngen des Jazz genauso nahe kommt wie der Zukunft elektronischer Tanzmusik.

Ab 17,50 €*
Magic Moments 13
Various Artists - Magic Moments 13CD / digitalBestes Jazzinfotainment: 16 Tracks, 75 Minuten Musik in the Spirit of Jazz, u.a. mit Nils Landgren & Jan Lundgren, Wolfgang Haffner,Ulf Wakenius, Solveig Slettahjell, Grégoire Maret, Vincent Peirani & Emile Parisien, Kadri Voorand, Viktoria Tolstoy, Jazzrausch Bigband.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
Beethoven`s Breakdown
Jazzrausch Bigband - Beethoven`s BreakdownCD / Vinyl / digitalJazzrausch BigbandDer 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens am 17. Dezember 2020 ist sogar im Koalitionsvertrag der Regierung erwähnt: Er biete „herausragende Chancen für die Kulturnation Deutschland im In- und Ausland. Deshalb ist die Vorbereitung dieses wichtigen Jubiläums eine nationale Aufgabe“, heißt es da. Das hat sich die Jazzrausch Bigband nicht zweimal sagen lassen. Mit „Beethoven’s Breakdown“ ehrt sie den bahnbrechenden Komponisten auf ihre Art, nicht historisierend oder konservierend, sondern so, wie es dem Innovator Beethoven geziemt, der die Musikgeschichte revolutioniert hat: Eingebunden in das ebenso zukunftweisende JRBB-Konzept eines orchestralen Techno-Jazz. Wie grandios das funktioniert, demonstriert schon der Einstieg mit der berühmten „Mondscheinsonate“: Harte Beats treiben das Stück voran, das Melodiethema wird minimalistisch und neu rhythmisiert von den Trompeten übernommen, dazwischen bekommen die Holzbläser viel Platz für Variation und Improvisation. Alles wird zum messerscharf getimten, sogar lautmalerischen Gesang von Patricia Römer einbeziehenden Wechselspiel, das die Spannung bis zum Zerreißen aufbaut. Nach ähnlichem Muster wird der berühmte zweite Satz der Siebten Sinfonie neu definiert: Abgesehen von einem feinen Trompetensolo und lyrischem Gesang wird das im Original zarte Thema von Kontrabassklarinette und Tuba dunkel und wuchtig in den Raum gestellt. In völlig neuem Licht erscheint auch das Streichquartett Nr. 14. Über stark synkopierten Grundrhythmen werden verschiedenste Melodiefragmente harmonisch neu zusammengesetzt und übereinandergelegt. Diese überaus facettenreiche Bearbeitung verbindet so klassische Elemente gekonnt mit Fusion-Jazz und deutschem Techno à la Ben Klock. Aber auch eine eigene Sonate in vier Sätzen findet sich auf „Beethoven’s Breakdown“ wieder. Als besonderen Gast konnte die Jazzrausch Bigband den Posaunisten Nils Landgren gewinnen, der über das Opus soliert. Formal und harmonisch erinnert das Werk stark an Beethovens Musik, doch die Soundästhetik kommt ganz aus dem Hier und Jetzt. Bezieht die tanzbaren Grooves moderner House Music bis hin zur Spektralmusik eines Tristan Murails mit ein und verneigt sich auf diese Weise mit einem Kommentar aus heutiger Sicht vor Beethovens Schaffen. Zwei kreative Köpfe stehen für diese kühne Hommage: Leonhard Kuhn, ist das musikalisch-ästhetische, aber auch philosophisch-naturwissenschaftliche Mastermind der Band, hat die Sonate komponiert und alle Techno-Arrangements für die Beethoven-Stücke geschrieben. Bandleader Roman Sladek war wie immer der Ideengeber, kümmerte sich um die Produktion und steht als Frontmann für die Dynamik und den Erfolg des Ensembles. In den nur fünf Jahren ihres Bestehens hat sich die Bigband mit ihrem neuen Ansatz eines stiloffenen, brandaktuellen Orchesterjazz in der Vorder-grund gespielt und ist international gefragt: Gut 120 Konzerte spielt man inzwischen pro Jahr, zuletzt bei großen Festivals in Europa, Asien, Afrika und den USA, aber eben auch als „Resident-Bigband“ im Jazzclub „Unterfahrt“ wie im Techno-Club „Harry Klein“. Das daraus erwachsene Spielverständnis, das absolut „tighte“ Miteinander dieser Elite der süddeutschen Jazz-Instrumentalisten hört man auch auf „Beethoven’s Breakdown“. Alles zusammen ergibt eine mitreißende Verjüngungskur für althergebrachte Jazzstile wie für Beethovens Klassik. Damit erreicht und gewinnt die Jazzrausch Bigband auch ein neues, junges Publikum für Beethovens Musik wie für Bigband-Jazz. So muss die Beschäftigung mit Traditionen aussehen: Die Fackel wird von einer Generation zur nächsten weitergetragen, um ganz neue Feuer zu entfachen.Credits: Directed and produced by Roman Sladek Special guest: Nils Landgren / trombone on Sonata I - IV Recorded by Umberto Echo at Dorian Gray Studios, Eichenau / Munich in August 2019 Mixed by Umberto Echo Mastered by Klaus Scheuermann

Ab 17,50 €*
Dancing Wittgenstein
Jazzrausch Bigband - Dancing WittgensteinCD / Vinyl / digitalJazzrausch BigbandDas neueste Mitglied der ACT-Künstlerfamilie ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Einmal ist es das vielköpfigste: Gut 40 Musiker zählt die Jazzrausch Bigband zu ihrem festen Stamm. Denn anders wären die - nächstes Alleinstellungsmerkmal - im Schnitt 120 Konzerte nicht zu bewältigen, die das Ensemble mittlerweile pro Jahr spielt. So trat man binnen eines Jahres unter anderem im Lincoln Center in New York, beim JZ Festival Shanghai, beim Safaricom International Jazzfestival in Nairobi, bei der Ural Music Night in Yekaterinburg und beim SXSW Music Festival in Austin auf – wahrscheinlich ist kein anderes Jazz-Orchester weltweit im Moment so vielbeschäftigt, gefragt und erfolgreich. Und kein anderes erreicht ein vergleichbar junges, vorher dem Jazz eher fernes Publikum.Das wiederum liegt am revolutionär neuartigen Sound und Repertoire der Jazzrausch Bigband: Mit akustischem Techno-Jazz im Bigband-Format hat das Ensemble einen neuen Stil kreiert, der Jazzfans und Tanzwütige gleichermaßen begeistert. Eine Musik, die die Sehnsucht der Clubgänger nach Echtem, Handgemachtem und Originellem ebenso erfüllt wie die der Jazz- und Klassik-Hörer nach mehr Wumms, Entertainment und fettem Sound. Eine Mischung aus „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (FAZ).Der rasante Aufstieg der Band in gerade mal fünf Jahren seit ihrer Gründung hängt natürlich eng mit ihrem Schöpfer und Leiter zusammen, dem Posaunisten Roman Sladek. Dem visionären Rund-um-die-Uhr-Musiker wurde schon im Doppelstudium schnell klar: „Der Jazz-Habitus hat viel zerstört. Diese elitäre Verweigerungshaltung, das mangelnde Bewusstsein fürs Publikum. Wir Jazzer müssen in die Jetztzeit zurückfinden. Jede Musik beherrschen lernen und selbst-bewusst klarmachen, dass unsere Musik kreativ das größte Potenzial hat.“ Soll heißen: Wenn die Leute nicht zum Jazz kommen, dann muss der Jazz zu den Leuten. Also schwärmte er an Orte aus, an die Jazzer bis dahin nicht gedacht hatten. Und stieß beim bekannten Münchner Techno-Club „Harry Klein“ auf Interesse. Sladek lässt seinen Chef-Komponisten und -Arrangeur, den Gitarristen Leonhard Kuhn, ein Programm schreiben, das Bigband-Jazz und Techno vereint. Und das junge Publikum flippt aus.Die Jazzrausch Bigband wird zur weltweit einzigen „artist in residence“-Bigband eines Techno-Clubs mit monatlichem Auftritt. Die Sache spricht sich herum, bald reißen sich die Clubs und Festivals um sie, der Aufstieg in die oben beschriebenen Höhen beginnt. Jetzt legt die Jazzrausch Bigband gleich mit zwei Alben seine ACT-Visitenkarte vor: Zum einen die Wiederveröffentlichung von „Dancing Wittgen-stein“, ihrem Techno-Jazz-Erfolgsprogramm. Und dann mit „Still! Still! Still!“ ein - ja, ganz recht – Weihnachtsalbum im klassischen Bigband-Stil. „Das Weihnachtsprogramm war unser erstes Programm überhaupt“, erklärt Sladek. „Jedes Jahr haben wir es von da an liebevoll weiterentwickelt. Es ist für uns in der Adventszeit der perfekte Aus-gleich zu all den aufregenden Technoshows.“ Von Leonhard Kuhn vielschichtig orchestriert breiten die 18 Musikerinnen und Musiker auf »Still!, Still!, Still!« in zwölf der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder das ganze Repertoire der Bigband-Geschichte aus, wobei sie den Ausrufezeichen im Albumtitel alle Ehre machen. Gleich zum Einstieg etwa, wenn „Leise rieselt der Schnee“ im Stile Count Basies mit extensivem Swing und extremer Dynamik überzogen wird, „Engel auf den Feldern singen“ wie von Herb Alpert beschleunigt daherkommt oder „Fröhliche Weihnacht überall“ im charakteristischen Stan Kenton-Sound erklingt. Ein Weihnachtsprogramm, das vom Publikum der Jazzrausch-Bigband genauso begeistert aufgenommen wird wie die technoiden. „Was bei unserem Technoprogramm der Rhythmus ist, sind beim Weihnachtsprogramm die Melodien“, sagt Sladek. „Das Schöne an »Still!, Still!, Still!« ist, dass jeder die Stücke kennt. So haben das Publikum und wir eine gemeinsame musikalische Basis, auf der wir Menschen für Jazz begeistern können, die sonst eher selten mit ihm in Berührung kommen“, – zugleich die perfekte Erklärung für das Phänomen Jazzrausch Bigband: Schon lange brodelt und arbeitet es in dieser Musik, die sich „Jazz“ nennt: Mehr denn je ist sie heute die Schublade für das, was sonst in keine Schublade passt. Konsequent und lustvoll reißt die Jazzrausch Bigband musikalische Grenzen ein und sorgt dafür, das Musiker wie Publikum gleichermaßen riesigen Spaß haben können.Credits: directed &produced by Roman Sladek music by Leonhard Kuhn, except 05 & 06  Recorded & mixed by Umberto Echo Mastered by Dieter Pimiskern Additional producing, mixing and recording on Native Riddim by Silvan Strauß The Art in Music: Cover design by Lena Maidl (sturmtiefdesign)

Ab 17,50 €*
Still! Still! Still!
Jazzrausch Bigband - Still! Still! Still!CD / Vinyl / digitalJazzrausch BigbandDas neueste Mitglied der ACT-Künstlerfamilie ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Einmal ist es das vielköpfigste: Gut 40 Musiker zählt die Jazzrausch Bigband zu ihrem festen Stamm. Denn anders wären die - nächstes Alleinstellungsmerkmal - im Schnitt 120 Konzerte nicht zu bewältigen, die das Ensemble mittlerweile pro Jahr spielt. So trat man binnen eines Jahres unter anderem im Lincoln Center in New York, beim JZ Festival Shanghai, beim Safaricom International Jazzfestival in Nairobi, bei der Ural Music Night in Yekaterinburg und beim SXSW Music Festival in Austin auf – wahrscheinlich ist kein anderes Jazz-Orchester weltweit im Moment so vielbeschäftigt, gefragt und erfolgreich. Und kein anderes erreicht ein vergleichbar junges, vorher dem Jazz eher fernes Publikum. Das wiederum liegt am revolutionär neuartigen Sound und Repertoire der Jazzrausch Bigband: Mit akustischem Techno-Jazz im Bigband-Format hat das Ensemble einen neuen Stil kreiert, der Jazzfans und Tanzwütige gleichermaßen begeistert. Eine Musik, die die Sehn-sucht der Clubgänger nach Echtem, Handgemachtem und Originellem ebenso erfüllt wie die der Jazz- und Klassik-Hörer nach mehr Wumms, Entertainment und fettem Sound. Eine Mischung aus „Klanggewalt, Groove und enormer Bühnenpräsenz“ (FAZ).Der rasante Aufstieg der Band in gerade mal fünf Jahren seit ihrer Gründung hängt natürlich eng mit ihrem Schöpfer und Leiter zusammen, dem Posaunisten Roman Sladek. Dem visionären Rund-um-die-Uhr-Musiker wurde schon im Doppelstudium schnell klar: „Der Jazz-Habitus hat viel zerstört. Diese elitäre Verweigerungshaltung, das mangelnde Bewusstsein fürs Publikum. Wir Jazzer müssen in die Jetztzeit zurückfinden. Jede Musik beherrschen lernen und selbstbewusst klarmachen, dass unsere Musik kreativ das größte Potenzial hat.“ Soll heißen: Wenn die Leute nicht zum Jazz kommen, dann muss der Jazz zu den Leuten. Also schwärmte er an Orte aus, an die Jazzer bis dahin nicht gedacht hatten. Und stieß beim bekannten Münchner Techno-Club „Harry Klein“ auf Interesse. Sladek lässt seinen Chef-Komponisten und -Arrangeur, den Gitarristen Leonhard Kuhn, ein Programm schreiben, das Bigband-Jazz und Techno vereint. Und das junge Publikum flippt aus. Die Jazzrausch Bigband wird zur weltweit einzigen „artist in residence“-Bigband eines Techno-Clubs mit monatlichem Auftritt. Die Sache spricht sich herum, bald reißen sich die Clubs und Festivals um sie, der Aufstieg in die oben beschriebenen Höhen beginnt. Jetzt legt die Jazzrausch Bigband gleich mit zwei Alben seine ACT-Visitenkarte vor: Zum einen die Wiederveröffentlichung von „Dancing Wittgenstein“, ihrem Techno-Jazz-Erfolgsprogramm. Und dann mit „Still! Still! Still!“ ein - ja, ganz recht – Weihnachtsalbum im klassischen Bigband-Stil.„Das Weihnachtsprogramm war unser erstes Programm überhaupt“, erklärt Sladek. „Jedes Jahr haben wir es von da an liebevoll weiterentwickelt. Es ist für uns in der Adventszeit der perfekte Ausgleich zu all den aufregenden Technoshows.“ Von Leonhard Kuhn vielschichtig orchestriert breiten die 18 Musikerinnen und Musiker auf »Still!, Still!, Still!« in zwölf der bekanntesten deutschen Weihnachtslieder das ganze Repertoire der Bigband-Geschichte aus, wobei sie den Ausrufezeichen im Albumtitel alle Ehre machen. Gleich zum Einstieg etwa, wenn „Leise rieselt der Schnee“ im Stile Count Basies mit extensivem Swing und extremer Dynamik überzogen wird, „Engel auf den Feldern singen“ wie von Herb Alpert beschleunigt daherkommt oder „Fröhliche Weihnacht überall“ im charakteristischen Stan Kenton-Sound erklingt.Ein Weihnachtsprogramm, das vom Publikum der Jazzrausch-Bigband genauso begeistert aufgenommen wird wie die technoiden. „Was bei unserem Technoprogramm der Rhythmus ist, sind beim Weihnachtsprogramm die Melodien“, sagt Sladek. „Das Schöne an »Still!, Still!, Still!« ist, dass jeder die Stücke kennt. So haben das Publikum und wir eine gemeinsame musikalische Basis, auf der wir Menschen für Jazz begeistern können, die sonst eher selten mit ihm in Berührung kommen“, – zugleich die perfekte Erklärung für das Phänomen Jazzrausch Bigband: Schon lange brodelt und arbeitet es in dieser Musik, die sich „Jazz“ nennt: Mehr denn je ist sie heute die Schublade für das, was sonst in keine Schublade passt. Konsequent und lustvoll reißt die Jazzrausch Bigband musikalische Grenzen ein und sorgt dafür, das Musiker wie Publikum gleichermaßen riesigen Spaß haben können.Credits: directed and produced by Roman Sladek arranged by Leonhard Kuhn

Ab 17,50 €*

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