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NDR Bigband

Die NDR Big Band ist die Big Band des Norddeutschen Rundfunks und wurde bereits 1945 gegründet. Sie gilt als eine der renommiertersten Big Bands in Deutschland und ist bekannt für ihren innovativen und vielseitigen Jazzstil. Verwurzelt in Hamburg, hat sie sich durch ihre herausragenden Aufführungen und Studioaufnahmen in der europäischen Jazzszene einen Namen gemacht. Die Band arbeitet regelmäßig mit international gefeierten Solisten und Komponisten zusammen und hat zahlreiche Alben veröffentlicht. Neben klassischen Big Band Stücken interpretiert die NDR Big Band auch zeitgenössische Jazzkompositionen und experimentiert mit verschiedenen Musikstilen. Die Big Band ist für ihre hohe musikalische Qualität und ihre Fähigkeit bekannt, sowohl traditionelle Big Bans Sounds als auch moderne, innovative Arrangements zu präsentieren.

Veröffentlichungen

celebrating The Dark Side Of The Moon
Nguyên Lê - celebrating The Dark Side Of The MoonCD / digital Nguyên Lê electric guitar, electronics Youn Sun Nah vocals Gary Husband drums Jürgen Attig electric fretless bass NDR Bigband conducted by Jörg Achim Keller NDR Bigband: Conductor: Jörg Achim Keller Trumpets: Thorsten Benkenstein, Benny Brown, Ingolf Burkhardt, Claus Stötter (solo on 12) & Reiner Winterschladen Saxophones / reeds: Fiete Felsch (alto & flute / solo on 11), Peter Bolte (alto & flute), Christof Lauer (tenor & soprano / solo on 4), Lutz Büchner (tenor & soprano / solo on 14), Sebastian Gille (tenor & soprano), Marcus Bartelt (baritone & bass clarinet) Trombones: Dan Gottshall, Klaus Heidenreich, Stefan Lottermann, Ingo Lahme (tuba & bass trombone) Percussion: Marcio Doctor Piano & synths: Vladyslav Sendecki (solo on 8) „The Dark Side Of The Moon“, das 1973 erschienene Meisterwerk von Pink Floyd, ist mit über 50 Millionen verkauften Exemplaren eines der meistverkauften Rockalben aller Zeiten. Ein Monolith in der Musikgeschichte, ein Geniestreich. Es braucht schon einen besonders kreativen Kopf, einen Querdenker und Ausnahmemusiker, um dem Monumentalwerk neue Impulse zu verleihen – so jemanden wie Nguyên Lê. Der in Paris lebende Gitarrist vietnamesischer Herkunft hat bereits in der Vergangenheit mit “Purple – celebrating Jimi Hendrix” und seinen Interpretationen von Cream bis Led Zeppelin auf “Songs Of Freedom” eindrucksvoll bewiesen, wie er Material der Rockgeschichte in seinen musikalischen Kosmos überführen kann. Gemeinsam mit dem britischen Arrangeur Michael Gibbs hat Lê nun das legendäre Album für die NDR Bigband umgesetzt. Neben den beiden Fusion-Jazz-Experten Gary Husband am Schlagzeug und Jürgen Attig am E-Bass ist ein Gast zu hören, der dem Album besonderen Glanz verleiht: Youn Sun Nah! Sie hat mit betörender Rockstimme so überraschend wie einnehmend die Vokalparts eingesungen. Die Variabilität und das Ausdrucksspektrum ihrer Stimme beeindruckt. Was immer sie auch singt, sie verzaubert: Youn Sun Nah versprüht pure Magie. Und so ist „celebrating the Dark Side Of The Moon“ keine bloße Hommage, es ist eine Neuerschaffung des Rockklassikers, eine Wiedergeburt im Bigband-Jazzgewand. „Natürlich habe ich damals als Teenager auch Pink Floyd gehört", erzählt Nguyên Lê. „Ich war ein Progressive-Rock-Fan: Das war Musik voll Fantasie, Science-Fiction, ein bisschen psychedelisch, andere Welten eben. Und da ich es liebe, musikalische Welten zu entdecken und zwischen den Kulturen und Stilen zu wandeln, war eine Interpretation von 'The Dark Side Of The Moon' mit meinen eigenen künstlerischen Mitteln ganz natürlich für mich." Auf „celebrating The Dark Side Of The Moon“ mischt Nguyên Lê die unterschiedlichsten Musikfarben zusammen. Aus Modern Jazz, Big-Band-Sound, Weltmusik und der nötigen Rock-Attitude entsteht eine farbenreiche in den verschiedensten Facetten schimmernde Sichtweise auf das Original mit Liebe zum Detail. Typisch Nguyên Lê eben, denn „so wie er spielt niemand Gitarre“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und so wie er denkt niemand Musik. Wie auch Michael Gibbs feststellt: "Er überträgt 'Dark Side ...' in seinen eigenen Sound. Er mischt seine asiatischen Klangfarben rein, seine Liebe für afrikanische Rhythmen und ein paar neue Harmonien. Schon lange wollte ich mal mit ihm arbeiten." Trotz der Filigranität mit überraschenden harmonischen Wendungen, dem instrumentalen Farbenreichtum und den unerhörten Klangtexturen hat Michael Gibbs in seinen Orchestrierungen die für Pink Floyd typische Kraft und überwältigende Dynamik des Originals erhalten. Er ist ein Experte darin, wenn es heißt die Grenzen des Jazz zu überschreiten: Manfred Mann, Joni Mitchell, John McLaughlin, Whitney Houston und Peter Gabriel schätzen seinen Einfallsreichtum und die Kreativität seiner Orchestrierungen. Im Kontext der NDR Bigband fühlt sich Nguyên Lê pudelwohl: „Bigbands waren immer wichtig für mich. So lernte man in Frankreich meinen Namen, als ich 1987 im Orchestre National du Jazz war. Als einziger Gitarrist in so einer Band kann ich natürlich auch sehr laut spielen, aber das geht ja nicht immer. Die NDR Bigband ist da sehr dynamisch. Ich liebe diesen Sound." Nguyên Lê rockt, wo es rocken muss und begibt sich auf Klangreisen wo ihm Gibbs Arrangements den nötigen Freiraum gewähren. Vom ersten bis zum letzten Ton baut die NDR Bigband eine spannungsgeladene, emotionalisierende Intensität auf, der man sich nicht entziehen kann. Inspirierte Improvisationen ihrer Solisten setzen immer wieder Akzente. Wie Nguyên Lê das Pink Floyd-Album in seine eigene Welt holt, hat (im wahrsten Sinne des Wortes) großes Format. Die dunkle Seite des Mondes beginnt zu strahlen.Credits:Produced by Nguyên Lê Executive Producers: Axel Dürr & Stefan Gerdes All arrangements by Nguyên Lê, except 04, 14 & 15 by Michael Gibbs Orchestrations by Michael Gibbs Recorded at NDR Bigband studio by Michael Ploetz and Wolfgang Dierks (audio technician), Hamburg, from December 2 - 6, 2013 Youn Sun Nah recorded by Nguyên Lê Recording Producer: Walter Quintus Produced and mixed by Nguyên Lê at Louxor studios, Paris Barbès, March & April 2014 Mastered by Bruno Gruel at Elektra Mastering, France The Art in Music: Cover art: “Blue Valentine” (detail, 2009) by Martin Noël (1956 - 2010), by permission of Margarete Noël

17,50 €*
Petite Fleur
Christof Lauer - Petite FleurCD / digital Christof Lauer soprano & tenor saxophone Hubert Nuss piano Patrice Héral drums NDR Bigband conducted by Rainer Tempel Nur noch die wenigsten jungen Jazzer und Jazzfans kennen Sidney Bechet, einen der Gründerväter des Jazz. Ein unerreichter Stilist des Sopransaxofons, der mit seinen französisch-kreolisch inspirierten Kompositionen die Stiloffenheit im Jazz vorwegnahm. Vor über zehn Jahren fragte ACT-Inhaber Siggi Loch, dessen Jazzleidenschaft im Alter von 15 Jahren durch ein Bechet-Konzertbesuch ausgelöst wurde, Christof Lauer, ob er sich vorstellen könne, ein Projekt zu realisieren, das den 1897 in New Orleans geborenen Jazz-Pionier in den Mittelpunkt stellt. Loch versprach sich eine neue Sicht auf das frühe Genie von einem, der, vom Free Jazz kommend, aus der Beschäftigung mit Albert Ayler und Stan Getz und der Zusammenarbeit mit der Frankfurter Schule um Albert Mangelsdorff und Heinz Sauer, sowie mit amerikanischen Jazzern und der französischen Avantgarde um Michel Godard und Marc Ducret seine unverwechselbar eigene Klangsprache entwickelt hat. Allerdings hatte der laut Volker Kriegel „beste Saxofonist, den wir in Europa haben“ nach eigener Erinnerung „zu der Zeit ganz andere Sachen im Kopf“. Der Keim aber war gesät, um nach einiger Zeit zu reifen. Wie es bei Lauer meist gründlicher Überlegung bedarf: Zum Beispiel veröffentlichte er auch erst 1990, mit 37 Jahren, sein schlicht mit seinem Namen betiteltes Debütalbum. Das aber bekam auf Anhieb den Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik, was ihm neun Jahre später mit seinem ACT-Debüt „Fragile Network“ erneut gelang. Auch mit Bigband-Musik hatte Lauer nach eigenem Bekunden lange Zeit wenig am Hut, bis er 1993 Mitglied der NDR Bigband wurde, der er bis heute angehört. Der damalige Leiter Dieter Glawischnig, in den Siebzigern Lauers Lehrer in Graz, hatte ihn überzeugt, auch damit, dass sich das Orchester damals zur Solistenband wandelte. Auf ähnliche Weise hatte sich in jüngster Zeit die Zusammenarbeit mit Rainer Tempel intensiviert, einem von Deutschlands führenden Bigband-Arrangeuren und -Komponisten, der nicht zuletzt auch für die NDR Bigband arbeitet. Mit ihm kam Lauer wieder auf Sidney Bechet zu sprechen, „und ich habe mich mit Siggi Lochs Idee als Bigband-Projekt angefreundet, weil Rainer weiß, wie ich spiele und wie man das umsetzen kann. Und weil er sich immer richtig reinkniet.“ Was man dem in vier Tagen aufgenommenen Album „Petite Fleur“ anhört. Unverkennbare Bechet Klassiker erscheinen durch Lauers unverwechselbaren Ton und die vielschichtigen Arrangements in völlig neuem Licht. Was mit dem Sopransaxofon anfängt. Denn auch wenn die Meisten Lauer als Tenoristen kennen: „Im HR Jazzensemble habe ich unglaublich viel Sopran gespielt und mich intensiv damit beschäftigt“, berichtet er. Das typische Vibrato Sidney Bechets wird hier also ersetzt durch Lauers intensiven und expressiven Ton, der lange Linien ebenso wie frei um sich kreisende Girlanden ziehen kann. „Es würde keinen Sinn ergeben, Bechet zu kopieren“, erläutert Lauer. „Es geht ja darum, wie sich das in die eigene Welt fügt, welche Energie daraus entsteht.“ Und so lebt der Klangkosmos Bechets neu auf, bauen Lauer, Tempel und die NDR Bigband die in den eingängigen und emotionalen Stücken sozusagen zwischen den Zeilen angelegten Kontraste intelligent und tiefsinnig aus. Bei Standards, denen Bechet seine Handschrift verlieh, wie Harry Barris „Wrap Your Troubles In Dreams“ und auch „On The Sunny Side Of The Street“; vor allem aber bei den berühmten eigenen Songs aus der Pariser Zeit, vom Titel-gebenden „Petite Fleur“ über „Les Oignons“ bis zum magrebhinisch gefärbten „Casbah - Song of the Medina“. Schon zum Einstieg zeigt sich Tempels Meisterschaft, indem er die NDR Bigband in den Straßen Antibes' - „Dans Les Rues D'Antibes“ -, auf die verschiedensten Seitenpfade abzweigen lässt, um sie kunstvoll und durch Lauers Saxofon wieder einzufangen. Und „Si Tu Vois Ma Mere“ ist auch für Lauer der beste Beweis „für die unglaubliche Kraft dieser fast in Vergessenheit geratenen Stücke. Das sind richtige Ohrwürmer und dennoch kunstvoll.“ „Wir hatten viel mehr Titel ausprobiert als auf die CD passen“, berichtet Lauer. Ein eher unerwarteter, Fats Wallers „Honeysuckle Rose“, findet sich dennoch auf dem Album und das hat eine besondere Bewandtnis: „In meinen Anfängen sollte ich das in einem von einem klassischen Professor geleiteten Oldtime-Ensemble spielen. Ich kam zur Probe, spielte es, wie ich es mir einstudiert hatte, erntete missbilligende Blicke und kam kein zweites Mal wieder. Das hat gar nicht funktioniert. Jetzt wollte ich das unbedingt auf meine Art nachholen.“ So ist „Petite Fleur“ der beste Beweis, wie lohnend es immer wieder ist, sich die Tradition wie die eigene Biographie neu zu erobern. Credits: Recorded at Studio 1 at NDR Hamburg, 16.09. - 20.09.2013, except September recorded by Hrólfur Vagnsson at Kehreinstudio Frankfurt, 02.04.2014 NDR recording team: Recording engineer: Michael Plötz Tonmeister: Hrólfur Vagnsson Sound technician (recording): Jens Kunze Mixed by Sven Kohlwage Mastered by Klaus Scheuermann A Norddeutscher Rundfunk production, 2013 Producers for NDR: Axel Dürr & Stefan Gerdes Cover art by Imi Knoebel / ACT Art Collection

17,50 €*
Magic Moments 4: Jazz Is Cool
ACT, Deutschlands „Jazzlabel des Jahres“ (ECHO Jazz 2010), beeindruckt mit cooler Werkschau.

4,90 €*
Bravissimo II
NDR Bigband mit Legenden wie Benny Bailey, Gary Burton und Tomasz Stanko. Ein Jazz-Meisterwerk mit Top-Musikern.

17,50 €*
Joe Pass In Hamburg
"Ein unverzichtbares Tondokument, das in keiner Jazz-Sammlung fehlen darf!" (HOT CLUB NEWS)

17,50 €*
Bravissimo - 50 Years NDR Bigband
Erleben Sie die NDR Bigband mit legendären Jazzgrößen wie Chet Baker, Gary Burton und Joe Pass. Ein beeindruckender Querschnitt europäischer Jazzmusik.

17,50 €*

Konzerte