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Scott DuBois

Der  US-amerikanische Jazzgitarrist und Komponist Scott DuBois ist einer der wichtigen jungen Protagonisten der New Yorker Jazzszene.

Die New York Times schreibt: „DuBois Musik schlägt Wellen. Erzählerisch und von melodischer Sensibilität. Überzeugende Kompositionen mit Leichtigkeit und komplexem Feinsinn.“ Schlicht „faszinierend“ findet die amerikanische Jazz Times sein innovatives Gitarrenspiel.

Und als „bezaubernde Musik für meditative Denker“ charakterisierte New York City Jazz Record seine Musik treffend. 

Mit seinem Quartett spielt DuBois originelle, zukunftsweisende Eigenkompositionen mit dem Fokus auf Gruppenimprovisation, Interaktion und dem Unvorhersehbarem.

Veröffentlichungen

Autumn Wind
Scott DuBois - Autumn WindCD / Vinyl / digital Scott DuBois guitar & conductor Gebhard Ullmann tenor sax & bass clarinet Thomas Morgan bass Kresten Osgood drums Eva León violin I Conway Kuo violin II William Frampton viola Sarah Rommel cello Erin Lesser flute BJ Karpen oboe Elisabeth Stimpert clarinet Michael Harley bassoon Das sich verändernde Licht des Frühherbstes. Vogelformationen, die durch Regen und Nebel gen Süden ziehen. Eiskalte Dezembernächte, in denen der Wind Geräusche heranträgt…Mit beeindruckenden Klangbildern setzt Scott DuBois seine Reise durch die Jahreszeiten fort: „Autumn Wind“ ist die Vertonung der Naturereignisse eines Herbstes. Dabei arbeitet der 39jährige US-Gitarrist mit seinem bewährten Jazz-Quartett um Saxophonist/Klarinettist Gebhard Ullmann, Schlagzeuger Kresten Osgood und Kontrabassist Thomas Morgan. Mit einem Streich- und einem Holzbläser-Quartett erweitert DuBois seine Klangpalette und beschwört dramatische Landschaften voller Schroffheit und Anmut herauf.2015 erschien Scott DuBois‘ gefeiertes ACT-Debüt „Winter Light“. Fono Forum nannte das Album „eine der zauberhaftesten Gitarren-Neuerscheinungen der letzten Zeit“; Concerto bescheinigte DuBois gar ein „atmosphärisches Meisterwerk“. Der Gitarrist und Komponist beschrieb darauf musikalisch den Ablauf eines Tages in ländlicher Winterlandschaft, vom ersten Morgenlicht bis zur Nacht. Auf „Autumn Wind“ finden sich nun drei Quartette vereint, um einen Klang-Zyklus des Herbstes wiederzugeben.„Meine Kindheit in Chicago war geprägt von extremen Wetterbedingungen, sehr heißen Sommern und eisigen Wintern“, sagt DuBois. „Das versuche ich in meiner Musik abzubilden. Genauso lasse ich mich von Wolkenformen oder den Strukturen einer Baumverästelung inspirieren.“ Für sein Konzeptalbum ließ sich der Musiker erneut vom großen Dichter Ralph Waldo Emerson anregen. „Ich glaube an seine Idee von der Kunst, die uns vor unserem inneren Auge als Abbild der Natur offenbar wird.“Noch bevor die Kompositionen standen, hatte DuBois die Idee, die Welt der Klassik- mit der der Jazz-Komposition und einem improvisatorischen Ansatz auf einem Album zu vereinen. Der Wahl-New-Yorker greift dabei auf komplexe Kompositionstechniken wie Minimalismus, serielle Rhythmik und das von Karlheinz Stockhausen geprägte Arbeiten mit Zufällen, die Aleatorik, zurück. Dennoch klingt hier nichts verkopft: „Autumn Wind“ ist eine erstaunliche Genre-Gratwanderung zwischen Meditation und Ekstase.Scott DuBois lässt jeden der zwölf Songs mit einem anderen Ton beginnen. So baut sich das Album wie der Anstieg eines Berges auf, mit Klippen und Tälern, bevor es schlussendlich den Gipfel erreicht. Mit jedem Stück fügt der Komponist ein weiteres Instrument hinzu: auf die Solo-Gitarre folgt zunächst der Bass, dann die Bassklarinette und dann das Schlagzeug.So beginnt „Autumn Wind“ zart und meditativ mit dem impressionistischen September. Im Oktober kommt erste Unruhe auf, so wie im elektrisierenden Gitarren-Saxophon-Duett auf „Mid-October Migration“. Mit dem düsteren November setzt auch das Streichquartett ein. Die „Aurora Borealis“, also die Polarlichter, werden mit Ambient-haften Sounds abgebildet, um sich dann in ein fulminantes Free-Jazz-Finale mit allen drei Quartetten zu steigern.Neben dem eruptiven Klang von Gebhard Ullmanns Bassklarinette und dessen abwechselnd warmem und aggressivem Saxophon erdet die unglaublich dichte Rhythmusgruppe die Band des Gitarristen. Das luftige Schlagzeug des dänischen Schlagzeugers Kresten Osgood wird ergänzt vom Kontrabass des nicht nur in Avantgarde-Kreisen gefragten Thomas Morgan. DuBois kennt den Kalifornier noch von seiner Zeit auf der Manhattan School of Music. An der Musikhochschule traf DuBois auch einige der klassischen Musiker, die nun die beiden weiteren Quartette besetzen. Seit einem ganzen Jahrzehnt spielt DuBois mit Ullmann, Osgood und Morgan zusammen. „Ich schreibe nicht mit dem Klang eines Instruments im Kopf, sondern spezifisch für Gebhard, Kresten und Thomas. Beim Komponieren und Improvisieren denke ich immer an die Gruppe. Und betrachte mein Spiel stets wie das eines Symphonie-Orchesters, selbst wenn ich nur für Solo oder Quartett komponiere.“ „Autumn Wind“ ist das anspruchsvollste Werk Scott DuBois‘ bisher. Ein komplexer und kontemplativer Genuss, so bereichernd wie ein herbstlicher Waldspaziergang.Credits: Music composed and produced by Scott DuBois Scott DuBois Quartet recorded by Thomas Vang and assistant engineer Johan Jørgensen at The Village in Copenhagen, Denmark on February 4, 2017 String quartet & woodwind quartet recorded by Ryan Streber and assistant engineer Michael Quick at Oktaven Audio in Mt. Vernon, New York on April 30, 2017 Mixing and mastering by Klaus Scheuermann Produced by Scott DuBois The Art in Music: Cover art by Stanley Whitney: Stay Song 3C, 2017, by permission of the artist

Ab 17,50 €*
Magic Moments 10 "In The Spirit of Jazz"
Various Artists - Magic Moments 10 "In The Spirit of Jazz"CD / digitalDer Jubiläums-Sampler Magic Moments 10 gibt einen Einblick über die aktuellen Albumveröffentlichungen aus dem ACT Katalog. 14 Titel, über 1 Stunde bestes Jazz-Infotainment „in the spirit of Jazz“.Credits: Compilation by Siggi Loch Mastered by Klaus Scheuermann

4,90 €*
Winter Light
Scott Du Bois - Winter LightCD / Vinyl / digital Scott DuBois guitar Gebhard Ullmann tenor saxophone & bass clarinet Thomas Morgan bass Kresten Osgood drums Der US-amerikanische Jazzgitarrist und Komponist Scott DuBois ist einer der wichtigen jungen Protagonisten der New Yorker Jazzszene. Die New York Times schreibt: „DuBois Musik schlägt Wellen. Erzählerisch und von melodischer Sensibilität. Überzeugende Kompositionen mit Leichtigkeit und komplexem Feinsinn.“ Schlicht „faszinierend“ findet die amerikanische Jazz Times sein innovatives Gitarrenspiel. DuBois studierte an der Manhattan School of Music. Mit seinen beiden Soul Note-Alben Monsoon (2005) und Tempest (2007), an denen David Liebman mitwirkte, machte er erstmals auf sich Aufmerksam. In seinem Quartett mit Gebhard Ullmann, dem derzeit weltweit gefragten Bassisten Thomas Morgan sowie dem dänischen Schlagzeuger Kresten Osgood spielt er seit vielen Jahren zusammen. Die Working Band spielt originelle, zukunftsweisende Kompositionen aus der Feder von DuBois mit dem Fokus auf Gruppenimprovisation, Interaktion und dem Unvorhersehbarem. Die fünf bisher erschienenen Alben wurden hochgelobt. „Black Hawk Dance“ (2010) wurde vom DownBeat Magazin mit der Höchstwertung (5 Sterne) bedacht. Das danach erschienene Album „Landscape Scripture“ wurde vom einflussreichen und landesweiten amerikanischen National Public Radio zu einem der Top 10 Jazz Alben des Jahres 2012 gewählt. Als „bezaubernde Musik für meditative Denker“ charakterisierte New York City Jazz Record Scott DuBois Musik treffend. Genau hierin liegt vielleicht der Schlüssel zum Verständnis seiner Musik. Der Gitarrist komponiert gerne in Bildern. Seine musikalische Sprache ist assoziativ und so ist es nicht verwunderlich das sein ACT-Debüt „Winter Light“ Jazz-Programmmusik ist. Das Album begleitet den Hörer auf einer Reise durch einen Winter-Tag und versucht diesen in Form von Klängen einzufangen - von der frühen Morgendämmerung bis hin zur tiefsten Nacht voller verschiedener Lichtverhältnisse, unterschiedlichen Landschaftsbildern und sich ständig ändernden Wetterzuständen. Aus den Liner Notes von Scott DuBois: „First Light Tundra“ beginnt mit dem ersten flüchtigen Blick des Lichtes in der morgendlichen Kälte und einer einsamen Landschaft, in der Vögel erwachen. In einem Duell zwischen Finsternis und Helligkeit verdecken wilde, stürmische Winde mit hochwirbelndem Schnee die aufgehende Sonne. Am Ende siegt die Sonne. Der Titel „Early Morning Forest“ wird mit dem Bild eines schneebedeckten Waldes eröffnet, der von Lichtstrahlen durchstochen wird. Tiefer im Wald, im tiefen Dickicht, füllt ein ominöser kalter Nebel die Luft. Langsam wird der Wald von der Wärme der Morgensonne erfüllt. „Late Morning Snow“ vermittelt die Eleganz und Ruhe der Natürlichkeit des Lichtes durch den frisch gefallenen Schnee. Ein zunehmend kalter und stechender Wind steigt auf. „Noon White Mountain“ beginnt mit dem beeindruckenden Tageslicht der königlichen schneebedeckten Berge. Dunkle Wolken ziehen langsam auf. Ein entfernter Sturm verwandelt sich in einen sanften, eiskalten Regen. Dann kehrt ein helles mittägliches Licht ein. „Afternoon Ice Fog“ ruft eine mysteriöse Licht-Reflektion der kleinen Eiskristalle in der Luft hervor. In „Evening Blizzard“ ist das Licht von der Intensität eines Schneesturms umgeben. Frieden und Stille kehren im Schlussstück „Night Tundra“ zurück, indem das Mondlicht den Schnee in der Dunkelheit erglühen lässt. Ich hoffe, Sie genießen die Reise. Scott DuBoisCredits: Recorded by Thomas Vang at The Village in Copenhagen, Denmark on January 29, 2015 Mixed by Walter Quintus Mastering by Klaus Scheuermann Produced by Scott DuBois All compositions by Scott DuBois © 2015 / SESAC Cover art by Sarah Charlesworth, Simple Text (Seven Colors), 2005 Photo by Arek Wyderka

Ab 17,50 €*

Konzerte