Rest in peace, Richie Beirach. *23.5.1947 +26.1.2026
Wir trauern um Richie Beirach, einen stillen Giganten des Pianos – im Jazz und weit über dessen Grenzen hinaus. Über mehr als fünf Jahrzehnte hinweg hat Beirach das Vokabular des Jazz seiner amerikanischen Heimat durchdrungen und geprägt: auf mehr als 70 Alben sowie mit Kompositionen, die Teil des Jazz-Standard-Repertoires wurden.
Als langjähriger Professor an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ beeinflusst er eine ganze Generation junger Jazzmusiker*innen in Deutschland.
Auf seinen vier Alben bei ACT zeigte Beirach – gemeinsam mit dem Geiger Gregor Hübner – eine zuvor eher selten gehörte Seite seines Schaffens: seine außergewöhnliche Sensibilität im improvisatorischen Umgang mit klassischen Vorlagen von Béla Bartók, Federico Mompou und Claudio Monteverdi.
Mit Richie Beirach verliert die Jazzwelt einen ihrer bedeutendsten Pianisten und eine unverwechselbare Persönlichkeit.
Richie Beirach auf ACT:
Richie Beirach, Gregor Hübner & George Mraz „Round About Bartók” (1999)
Richie Beirach, Gregor Hübner & George Mraz “Round About Federico Mompou” (2001)
Richie Beirach, Gregor Hübner und George Mraz „Round About Monteverdi“ (2003)
Richie Beirach & Gregor Hübner with Randy Brecker, George Mraz, Billy Hart “Live at Birdland New York“ (2017)